Schlagwort: Verkehr

Kennen sie die VLB, Verkehrslenkung Berlin


Die möchte ich nicht kennen, was soll man sich schon mit Gehirntoten unterhalten?😉

Die meinen tatsächlich, je kürzer das Grün für Fußgänger, um so sicherer wird der Verkehr. Es geht um die Fußgängerampel Wollankstr./Florastr.

Und das zuständige Bezirksamt sieht keine Möglichkeit potentielle verletzte/verkehrstote Bürger zu verhindern.

In Berlin lebt man halt gefährlich obwohl ein neues Verkehrskonzept in aller Munde ist. Wen interessierts?

https://leute.tagesspiegel.de/pankow/macher/2020/01/23/109198/sicherheitsrisiko-fussgaenger-vlb-lehnt-laengere-gruenphase-auf-wollankstrasse-ab/

Grünen-Scherz oder Satire?


Denkverbote gibt es nicht aber wenn schon Grünen Abgeordnete eigenartige Ideen artikullieren spiegelt das schon ein bisschen ihre Partei und ihre Szenarien.
Arbeitnehmer, die mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren, sollten laut dem Grünen-Bundestagsabgeordneten Stefan Gelbhaar mit einem zusätzlichen Urlaubstag belohnt werden.

Aber warum sollen die Umsteiger auf öffenliche Verkehrsmittel oder Fußgänger keinen Urlaubstag erhalten? War da etwa die Fahrrad Lobby im Spiel?😉

Seit Samstag dürfen E-Roller auf die Straße


Leider der letzte Tag ohne E-Scooter

Während E-Scooter in Deutschland erst ab Samstag (15.6.2019) zugelassen sind sammeln Prag, Paris und Brüssel schon länger Erfahrungen mit den E-Tretrollern und die sind nicht nur positiv.

In Paris gibt es zahlreiche Unfälle mit E-Scootern. Seit einem Jahr gibt es E-Tretroller in Paris. Sie bevölkern die Straßen und verbotener Weise auch die Gehwege. Die anfängliche Euphorie hat sich gelegt. Schätzungen zufolge werden allein in der französischen Hauptstadt 20.000 Leih-Scooter angeboten. Tendenz steigend. Das bedeutet das die Touristen, die europäischen Hauptstädte besuchen umgestiegen sind vom Fußgänger, der auch öffentliche Verkehrsmittel nutzt zum E-Scooter, weil er glaubt damit sicherer auf Gehwegen unterwegs zu sein als mit dem Fahrrad.

Die Hoffnung, dass sie Paris vor dem Verkehrsinfarkt retten könnten, hat sich nicht erfüllt. Kein Auto ist weniger auf der Straße, im Gegenteil der fahrende Verkehr hat sich weiter verdichtet, bis in die Parkanlagen. Das zeigen aktuelle Studien. Dafür wächst z. B. bei vielen Parisern der Frust. An das Gehweg-Verbot hält sich fast niemand und die geparkten Gefährte stehen überall im Weg. Besorgt ist man wegen der zahlreichen Unfälle, bei denen es zu Beginn der Woche erstmals auch einen Toten gab. Die Bürgermeisterin von Paris, Anne Hidalgo, hat die Reißleine gezogen und neue Vorschriften erlassen. Zum Beispiel dürfen die Scooter ab jetzt nicht mehr in Parks fahren. Außerdem wird überlegt, die Höchstgeschwindigkeit in Fußgängerzonen auf 8 Stundenkilometer zu reduzieren. Deutsche Politiker lernen nicht aus den Erfahrungen anderer Länder. Warum nicht? Lobbyismus, Besserwisser, Ignoranten?

Wer das Argument der letzten 2 bis 3 Kilometer für den E-Tretroller ins Gefecht führt kann nur ein Lobbyist der Hersteller sein. Auf diese 15 Minuten schnellen Gesundheitsfußweg soll der sich schon zu wenig bewegende Bürositzenden auch noch verzichten, zumal darüber hinaus die Ökobilanz des E-Scooters dagegen verheerend ist.

So richtig geht es mit den Rollern wohl erst im Juli los, dann natürlich ohne Kopfschutz, den sollten auch besser die Fußgänger tragen. Außerdem wird der Verteilungskampf aller Beteiligten

 

um die verdichteten Verkehrsflächen, ohne genaue Zuordnung und Überprüfung  der Einhaltung von den gesetzlichen Bestimmungen, einen neuen Höhepunkt erleben mit all seinen negativen Begleiterscheinungen. Das Motto nichts gefallen lassen ist Trumpf.

Quelle teilweise Sandra Biegger, Paris

Bürgersteig-Guerillakrieg in der Hauptstadt, E-Roller von hinten🛴


Das Fußgänger im Berlin-Verkehr besonders gefährlich leben hat sich herumgesprochen (Insgesamt 7 Tote davon 6 Fußgänger bis März 2019). Ein Drittel aller Wege werden immerhin zu Fuß gemacht!
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Der Guerillakrieg, ein geführter Erobererkampf der „Rollerfreischärler“ um die Fläche, um die Vormacht auf dem Bürgersteig beginnt. Gegen die eigene Oma mit ihrem Fiffi, dem Kind oder Kinderwagen und allen die sonst noch auf dem bisher geschützten Bereich per pedes unterwegs sind. Es dürfen vielleicht auch schon 12-Jährige dabei sein. Das wird die Lage weiter verschärfen. Es wird Blut fließen in Berlin. Wenn der Bundesrat im Mai zustimmt, wird der Straßenkampf im Juni beginnen. Dann kommen die E-Scooter bis 12 km/h auf den Gehweg und die bis 20 km/h auf dem Radweg. Kontrolle wird es keine geben, wie denn?
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In Paris fahren die E-Roller schon seit einiger Zeit. Dieses Jahr sollen insgesamt ca. 40.000 rum düsen, Anarchie brach aus. In Berlin, bei ein paar Millionen Touristen, wird’s nicht anders werden. Deutschland will Elektro-Roller auf Bürgersteigen zulassen, Frankreich will sie dagegen auf dem Trottoir wieder verbieten: Fußgänger sollen nicht länger „gegen Häuserwände gedrückt werden“, sagt die Pariser Verkehrsministerin. Wer sich nicht daran hält, soll Strafe zahlen. E-Scooter dürfen in Frankreich bald nicht mehr auf Gehwegen unterwegs sein, man will keine zusätzlichen Verletzte mehr mit Handgelenksfrakturen, Nasenbeinbrüchen, Gehirnerschütterungen.

Keine Scooter auf Gewege mehr. Der Grund für die österreichische Scooter-Wende: Rund 200 Unfälle mit E-Tretrollern in drei Monaten – und das nur im Raum Wien. Das berichtete die österreichische „Kronen-Zeitung“. Die Zahlen stammen aus Krankenhausdaten.

Immer mehr Städte in den USA verbannen die E-Scooter per Gesetz von den Bürgersteigen, um die Fußgänger, die schwächsten Verkehrsteilnehmer, vor den rasenden Reitern auf ihren elektrischen Kisten zu schützen. Obwohl deren Geschwindigkeit auf 15 Meilen pro Stunde beschränkt ist, geht von ihnen eine akute Gefahr auf belebten Gehsteigen aus. Im Internet kursieren Videos von Überwachungskameras, die zeigen, wie Fußgänger aus Hauseingängen treten und Sekunden später mit voller Wucht von Rollerfahrern gerammt und zu Boden geschleudert werden.

Vielleicht wird in Berlin jemand sterben, wie eine 90 -Jährige in einer Fußgängerzone in Barcelona als zwei junge Männer, beim lesen im Smartphon, sie mit ihrem Rollator um fuhren. Warum lernen wir eigentlich nicht aus den Erfahrungen anderer Länder.

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Überall werden die Miet-E-Roller, da es keine festen Parkplätze gibt, in der Stadt rumliegen, von Hunden und betrunkenen vollgepisst, wie in Oslo. Ohne eine vernünftige Flächenverteilung für die einzelnen Verkehrssysteme wird es nicht funktionieren. Es wird enger und gefährlicher in Berlin. Als Fußgänger bitte in Zukunft unbedingt die Ellbogen abspreizen (wer es noch kann) um einen minimalen Sicherheitsabstand für sich zu gewährleisten. Was den Fahrradfahrern billig, ist dem Fußverkehr erst recht zuzugestehen. Neue E-Mobilität 🛴hat also auch ihren Preis.😉

Berliner lieben ihre Stadt und geben Millionen 😉


Die Berliner sind einfach zu schnell. 🚔 Als Berliner darf ich das sagen, machmal mit dem Mund 👅, dem Fahrrad und dem Auto. Natürlich zahlt er auch für andere „böse Kleinigkeiten im Verkehr“, auf der Straße. Für und durch sein Verkehrsmittel 🚚 „spendet“ er für seine Stadt besonders intensiv und scheinbar nicht ungern, denn ansonsten würde er sich genauer an einige Regeln halten.

Im letzten Jahr gingen insgesamt

  • 75,4 Millionen Euro für Bußgeld und Strafzahlungen ein.
  • 3,7 Millionen Verkehrsordnungswidrigkeien, wie falsches Parken, schnelles Fahren usw. wurden bearbeitet.

Eine Menge frisches Geld und auch eine gewisse Art der Arbeitsplatzsicherung 😄durch die Bearbeitung von 3,7 Millionen Vorgängen, es hat sich für die Stadt scheinbar gelohnt. Aber der Wunsch weiter so in 2018, wäre wohl die falsche Motivation😉. Mit dem olympischen Gedanken immer schneller, weiter, höher, ist eine Steigerung logischer Weise auch für das laufende Jahr nicht ausgeschlossen.

Datenquelle / Senatsinnenverwaltung

14 Tage auf den Strassen Berlins verloren


Der Navihersteller TomTom hat 2016 in einer Studie in Berlin Verkehrsdaten gesammelt und 148 Millionen gefahrene km wurden ausgewertet. Das Resultat war, dass der Autofahrer 🚍 🚘 🚦 im Durchschnitt 29 % mehr Fahrzeit einplanen mußte als im Vorjahr.

Da in den nächsten Jahren große, auch mehrjährige Instandsetzungsarbeiten auf den Strassen und der Stadtautobahn Berlins, mit Sperrungen 🚧 durchgeführt werden, ist fast zu erwarten das die Zeiten im Stau weiter ansteigen werden.

Alternativen gibt es 🚲 🚉 aber nur wenn genug davon da sind und fahren, immer öfter auch für mich. 

Der neue rot-rot-grüne Senat will Autos (keine Busse/Taxen)  vom Boulevard Unter den Linden verbannen. 


Unter den Linden: Berlin wird keine Flaniermeile geschenkt, aber eine Straße genommen | Berliner Zeitung

Ein zurecht böser Artikel, weil kein Argument der Politiker schlüssig ist. Außer, alle Autos aus der Innenstadt raus, das sagen sie aber nicht. 

Auszug

Es gibt kaum Geschäfte Unter den Linden. Es gibt Fassaden, hinter denen sich Hauptstadtniederlassungen verstecken. Auch die Oper, wenn sie denn wieder einmal bezogen werden sollte, ist kein Ort, an dem Passanten sich hinsetzen werden, um sehen und gesehen zu werden. Herr Geisel sollte sich die Leopoldstraße in München ansehen. Kein Mensch geht sie entlang. Einfach weil hier über eine lange Strecke – später kommen sie zu Hauf – keine Cafés, keine Geschäfte sind. Auch hier nichts als Hausfassaden. Die interessieren außer ein paar Architekturstudenten niemanden. – Busse und Taxi sollen weiter fahren dürfen, flanieren zwischen ihnen wäre riskant. 
Das ganze Drama hier: 

http://mobil.berliner-zeitung.de/berlin/unter-den-linden-berlin-wird-keine-flaniermeile-geschenkt–aber-eine-strasse-genommen-25043470

EU-Mautverfahren gegen Deutschland – mit Satire


Nein, ein Bayer gibt so schnell nicht auf. Gerade auch wenn er Alex Dobrindt heißt und einer der fähigsten Verkehrsminister ist, welche die Bundesrepublik je hatte. Alles was er in die Hand oder den Mund nahm wurde, nein, nicht zu Gold sondern zu Blei. Eine bleierne, bleibende Erfolglosigkeit zeichnet seinen Weg.

  • Sein Bundesverkehrsamt wird von der Autoindustrie gesponsert,statt SIE zu kontrollieren.
  • Der VW-Skandal wird als Geheimsache bearbeitet und weitet sich erstaunlicher Weise zum Automobil Skandal aus.
  • Beim Bundesverkehrswegeplan hantierte er mit falschen Zahlen.
  • Car Sharing und Parkplätze waren seine Idee, dachte er, dabei hatten die Unternehmen alles praktisch schon geregelt. Er hat s nur nicht bemerkt.
  • Für Internet ist er auch noch zuständig, man hört gar nichts.
  • Maut von morgens bis abends, das ist seine Lieblingsbeschäftigung, davon hat er wirklich Ahnung 😂 darum jetzt das….

Im Streit über die Einführung einer Pkw-Maut steuern EU-Kommission und Bundesregierung auf die von Deutschland angestrebte gerichtliche Auseinandersetzung zu. Die Brüsseler Behörde übermittelte am Donnerstag die seit langem erwartete begründete Stellungnahme an Berlin. Darin erläutert sie, warum die von Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) vorangetriebenen Mautpläne ihrer Ansicht nach rechtswidrig sind. Die Bundesregierung habe jetzt zwei Monate Zeit, die Mautbestimmungen in Einklang mit EU-Recht zu bringen, erklärte die Kommission. Sollte das nicht geschehen, werde sie Deutschland möglicherweise vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) verklagen.

Hier das ganze DRaMa:

http://m.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/eu-treibt-verfahren-gegen-alexander-dobrindts-pkw-maut-voran-14204421.html

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