Schlagwort: Sicherheit

Der Trojaner „Emotet“ spioniert Onlinebanking-Zugangsdaten aus


Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik gibt Tipps.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat in den vergangenen Tagen eine auffällige Häufung an Meldungen erhalten, die im Zusammenhang mit Emotet stehen. Das Schadprogramm wird über Spam-Kampagnen verteilt und stellt eine akute Bedrohung für Unternehmen, Behörden und Privatanwender dar.

https://www.bsi-fuer-buerger.de/BSIFB/DE/Service/Aktuell/Informationen/Artikel/emotet.html

Am 26. September 1983 wurde die Erde gerettet.Ein Blick zurück.


Der Oberkommandant der Flugabwehr in Moskau, Stanislaw Petrow, glaubte seinem Zweifel als der Computer meldete in 28 Minuten wird eine US-Atomrakete aus Montana und kurze Zeit später vier weitere Raketen auf russischen Boden einschlagen. Er traute dem Computer nicht, denn auf Satellitenbildern waren die Flugkörper nicht zu sehen, das konnte auch an schlechter Sicht liegen.

Seine Zweifel hinderten ihn Meldung zu machen. Damit hat er den Gegenschlag, der zur totalen Vernichtung der USA führen sollte, verhindert. Petrow entschied sich für sicheres Wissen, also für ein vielleicht tödliches Warten, bis er die Raketen auf dem sowjetischen Radarschirm hat. Er sah sie nicht. Eine Apokalypse wurde vermieden weil jemand ein gesundes Mißtrauen hatte.

Ein gesundes Mißtrauen ist wichtig. Nicht immer sofort seinen Augen und Ohren zu trauen, wie schon Georg Orwell sagte, etwas länger hinzuschauen und genauer zu prüfen, würde die Welt der Fake News öfter entlarven und unser Leben sicherer und angenehmer machen.

Ein bischen Risiko ist im Leben. nicht zu vermeiden.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Stanislaw_Jewgrafowitsch_Petrow

Wie im Netz weniger preisgeben? Es geht einfach und bietet mehr Sicherheit.


Alternativen zu Google nutzen via anonymer Suchmaschine.

Wenn Sie darauf verzichten wollen Daten von sich preiszugeben, können Sie auf spezielle Suchmaschinen ausweichen. Große Anbieter wie Google, Bing oder Yahoo speichern neben Ihren eingegebenen Suchbegriffen auch Ihre Internet-Protocol-Adress (IP-Adresse). Anhand dieser Nummer kann ein Websitebesuch, ein Download oder jede weitere Aktivität jederzeit Ihrem Internet-Anschluss – und damit Ihnen selbst – zugeordnet werden.

Um das zu verhindern, können Sie auf die Funktion „privates Surfen“ umsteigen. Beachten Sie jedoch, dass mit dieser Funktion je nach Browser zwar keine Seiteninformationen, Sucheinträge oder sonstige Ihrer Aktivitäten vom Browser gespeichert und weitergeleitet werden, dafür aber Ihre IP-Adresse weiterhin erkennbar ist.

Eine Suchmaschine hingegen wie

verzichtet auf diese Speicherung – und greift dabei dennoch auf die Suchergebnisse der großen Anbieter zurück. So bleiben Sie unerkannt.

Bayern das sicherste Bundesland


Man kann über die CSU vieles denken, sagen und ändern wollen. Das sie aber in sehr vielen wichtigen politischen Landesentscheidungen gutes, nachhaltiges für Bayern erreicht haben, kann man ihnen auch nicht absprechen.

  • Darum wird diese Nachricht der neue Bundesinnenminister, CSU-Chef, Horst Seehofer gern verkünden: Bayern ist nicht nur das sicherste Bundesland – es kann auch den höchsten Rückgang bei der Häufigkeit der Straftaten für sich verbuchen. Im Vergleich der 16 Länder belegt der Freistaat mit 4868 erfassten Straftaten pro 100.000 Einwohner den Spitzenplatz. Die Zahl der Taten ging um 28,7 Prozent zurück – der beste Wert aller Bundesländer. Das geht aus der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) für 2017 hervor, die der „WELT“ vorab vorliegt.

Internet: Du bist nicht allein, sie sehen was wir eingeben…..


Meine persönlichen Vermutungen wurden noch übertroffen:

„Man muss sich wohl tatsächlich damit abfinden, dass im Internet so gut wie nichts privat ist.“

Und

„Der Schritt zur Gedankenpolizei ist da nicht mehr weit.“

Diese Aussagen fand ich in einem Artikel des freien Journalisten Adrian Lobe.

Das System heißt „Session Replay“ / Tastaturtracking

In der jetzt verboten chinesischen Version  von Skype können Nutzer Wörter wie Wahrhaftigkeit oder Amnesty International schon nicht mehr eingeben. Die Zensur beginnt da mit der Tastartureingabe. Aber beginnen wir am Anfang.

Das wir Spuren im Netz hinterlassen dürfe jeden endgültig klar und bekannt sein. Was bisher so nicht bekannt war, es gibt Unternehmen die wollen mehr wissen: Mausbewegungen, Scroll-Verhalten, sogar Tastatureingaben.

Tastatur-Zugriffe sind nicht neu. Das  Center for Information Technology Policy an der Price University hat herausgefunden das microsoft.com,adobe.com, skype.com und weitere 500 super bekannte Websites Tastatureingaben aufzeichnen.

Nichtsahnend fülle ich eine Anmeldemaske, mit Namen, Adresse, Telefonnummer und Bankdaten aus und nur mit Sekunden-Verzögerung, sieht am anderen Ende der Leitung,…….noch bevor ich auf senden gedrückt habe, jemand alle von mir eingegebenen Daten. Das ist das fatale an der Sache. Jeder Mausklick, jede Tastatureingabe ist vorher bekannt. Da diese Daten auch gern Drittanbietern angeboten werden, sind alle meine Daten spätestens jetzt öffentlich und jeder der sie will, kann sie erhalten.

Seit 2013 ist die Möglichkeit des Tastaturtracking bekannt, jetzt beginnt die Zeit der Praxis. Alles Wissen über das Individuum Mensch, um es nicht nur mit logarithmischen Formeln durchsichtig zu machen ist im vollen Gange.

Jeder der im Netz unterwegs ist sollte sich genau überlegen was er im Internet angibt und öffentlich macht. Genau das ist aber auch eine Gefahr, wir werden mit einer „Schere im Kopf“ leben und uns selbst zensieren.

Der nächste Schritt ist  nun die Gedanken-Polizei.

Alles keine besonders guten Aussichten, wenn man Unternehmen machen lässt was sie wollen.


Quelle Adrian Lobe/Freier Journalist / Berliner Zeitung

Hacker Wettbewerb ermittelte sicheren Browser


Beim Hacker-Wettbewerb Pwn20wn bissen sich die Teams am Chrome-Browser die Zähne aus, der Edge-Browser offenbarte eklatante Sicherheitslücken.

Der Hacker-Wettbewerb Pwn2Own macht sich jedes Jahr zur Aufgabe, Sicherheitslücken großer Browsern aufzudecken und zu bewerten. Wie auch in diesem Jahr: Mehrere internationale Teams trafen sich und versuchten mit Hilfe einer Zero-Day-Lücke die Kontrolle über die verschiedenen Browser zu bekommen. Bei dem Wettbewerb locken Preisgelder bis zu 105.000 US-Dollar – je einfallsreicher und erfolgreicher die Angriffe, desto höher fällt das Preisgeld aus.

Platz 1 Google Chrome: Sicherster Browser im Wettbewerb

Im Vergleich zur Konkurrenz hatte schon im letzten Jahr der Chrome-Browser sehr gut abgeschnitten – nur ein einziges Mal gelang es einem Team hier einzudringen. Und auch in diesem Jahr können die Google-Entwickler die Sektkorken knallen lassen. Der Chrome-Browser gewann erneut und war in diesem Jahr mit Abstand der sicherste Browser im Wettbewerb. Keinem Hacker-Team gelang es, die Sicherheitsbarrieren des Browsers auch nur Ansatzweise zu überwinden.

Platz 2 geht an Apples Safari

Knapp hinter dem Chrome-Browser reiht sich Apples Safari ein. Zwar gab es hier einige Schwachstellen und eine Lücke fand sich, doch zur vollen Wertung reichte es nicht. Bereits im Vorfeld war der Fehler bekannt und Apple stopfte die Lücke in der Beta-Version seines Browsers – daher kann man nicht von einer echten Zero-Day-Lücke sprechen, das Team bekam nur das halbe Preisgeld.

Rote Laterne für Firefox und Edge

Weniger erfolgreich verlief es hingegen für Mozilla und Microsoft. Gleich zwei Mal gelang es Teams, den Firefox-Browser erfolgreich zu hacken. Das Schlusslicht in diesem Jahr ist jedoch eindeutig der Edge-Browser von Microsoft. Man muss es schon so drastisch ausdrücken: Er wurde nach allen Regeln der Hacker-Kunst geradezu auseinandergenommen. Mehrere Lücken wurden aufgedeckt, insgesamt führten fünf Angriffe zum Erfolg. Gleich zwei Angriffe ermöglichten sogar mithilfe des Browsers einen Ausbruch aus der virtuellen Maschine, sodass auch die Kontrolle über sekundäre Systeme übernommen werden konnte.

Quelle Computer Bild vom 23.März 2017

Etwas mehr Sicherheit im Netz, jeden Tag ein Thema, darum lieber rechtzeitig reagieren als verspätet agieren zu müssen.

Innenminister De Maizière will Verfassungsschutz neu organisieren 


Die Idee des Ministers die Sicherheit durch bessere Organisationen zu stärken ist gut. Seit Jahren ist es ganz offensichtlich und wird von Fachleuten angesprochen, dass die einzelnen Sicherheitsbereiche in den jeweiligen Bundesländern nicht so kommunizieren, um ein Höchstmaß an mehr Sicherheit für die Bürger zu erreichen. In Fragen der  Sicherheit handelt Deutschland, noch zu oft, als Vielvölkerstaat.

Jedes Land hat unüberbrückbare Kommunikationsgrenzen und eigene Strategien. Viele verschiedene Erfassungs-, Bearbeitungs- und Informationensysteme in den Behörden, die innerhalb der Bundesländer, auch technisch nicht kompatibel sind, behindert den schnellen Austausch von Informationen innerhalb der Sicherheitsbehörden, regional und auf Bundesebene.

In einer globalen Welt kann man sich ein kleinstaatliches Sicherheitskonzept nicht mehr leisten. Das darf aber nicht  heißen, dass jedes Bundesland auf seine Behörden Vorort verzichten muß.

WhatsApp endlich „dicht“ 


Eine Meldung die relativ lange auf sich warten ließ. Aber was etwas länger dauert muß ja nicht schlecht sein im Gegenteil.

Der Verschlüsselungs-Guru Moxie Marlinspike hat WhatsApp zur Krypto-App gemacht. (Quelle: STPP/imago)

Die Verschlüsselung von WhatsApp ist endlich komplett. Alle Nachrichten, Bilder und Dateien, die über den Nachrichtendienst verschickt werden, sind laut WhatsApp nun auf dem kompletten Weg vom Absender bis zum Empfänger geschützt. Das FBI wird sich darüber nicht freuen.       P.S. Oder, Metadaten werden weiter gespeichert an diesen Daten sind Sicherheitsbehörden interessiert. Bei meinem zweiten Messenger Threema werden diese Daten nicht gespeichert. Es geht also noch sicherer.

 

 

WIR LESEN UNS WIEDER

Sicherheit – Scheinheilige sind keine Heiligen, eher das Gegenteil.


Juila Klöckner, Vorsitzende der CDU Rheinland-Pfalz

Reporter:

„Gefordert wird jetzt mehr Videoüberwachung und  härte Gesetze, wird denn dadurch, was in der Silvesternacht in Köln passierte, verhindert“?

Antwort Klöckner

„Es wird auf jeden Fall nichts helfen, wenn man nichts tut…. “ sagt diese Politikerin mit aller Überzeugung.

Das sind Halbwahrheiten statt Klartext. Frau Merkel, die jetzt bei ihrer Flüchtlingspolitik gravierende, technische Fehler sehen muss und andere Politiker fordern: „Diese sexuellen Übergriffe dürfen nicht wieder passieren“. Alle wissen aber, das nur mit mehr Polizisten diese Übergriffe zu verhindern gewesen wären und nicht mit Videoüberwachung oder härteren Gesetzen. Die Menschen haben das Gefühl die Gesellschaft, Parteien, Medien schützen und unterstützen stärker die Probleme und Nöte der Flüchtlinge als die der eigenen Bürger, die Flüchtlingsparteien,  die Grünen fordern 20 Milliarden Euro zusätzlich für Flüchtlinge und die Linke findet, dass ruhig mehr Flüchtlinge kommen können.

Zehntausende mehr Lehrer,  Erzieher, Wohnungen, Arbeitsstellen, für die Integration. Das wollen die Länder und der Bund realisieren, aber mehr Polizisten, in entsprechenden Größenordnungen ( ein bischen Bundespolizei) einstellen, das hört man gar nicht. Es ist auch nicht akzeptabel und zielführend, wenn der „Schwarze Peter“ zwischen Bund und Ländern , Polizei und Politik, hin und her geschoben wird.  Das bringt den Bürger auf die „Palme“. Fest steht, die Bundesländer haben sich im Bereich Sicherheit personell „totgespart“,

NO GO AEREAS IN DEUTSCHLAND

KEIN RESPEKT VOR DER POLIZEI

ZAHLLOSE BÜRGERWEHREN 

FRUSTRIERTE BEAMTE

sind das Resultat. 

In den letzten 15-20 Jahren haben sich die Bundesländer von 14 000 bis 18000 Polizisten getrennt, sagen Fachleute. Frau Klöckner, Bundeskanzlerin Merkel und allen Landeschefs sollte man sagen, Videoanlagen zeigen den Täter, sie schützen  aber nicht das Opfer vor der Gewalttat. Nur die richtigen Maßnahmen schützen Bürger und diese kosten viel Geld. Wer aber in der Vergangenheit Fehler machte und sie jetzt nicht wieder korrigiert, wird auch zukünftig eine Mitschuld tragen. 

Die Integration der Flüchtlinge hat noch lange nicht begonnen und ohne stärkeres finanzielles Engagement des Bundes bleibt die Frage des Gelingens noch offen. Die Bundesregierung muss den Ländern in dieser sehr schwierigen Situation  weitere finanzielle Mittel, für alle Bereiche  der Sicherheit und Integration zur Verfügung stellen und weit mehr unterstützen. Denn auch im öffentliche Dienst fehlen 100.000-de von Mitarbeitern, die in den letzten zwanzig Jahren eingespart wurden.

Die Sicherheit der Bürger ist eines der wichtigsten Merkmale einer funktionierenden Demokratie ansonsten kann es passieren, das diese Demokratie, in dieser Form in Frage gestellt wird. Man mag sich gar nicht vorstellen, wenn die AFD bei der nächsten Wahl 15 oder gar 25 Prozent erreicht. Die Bundesregierung hat es in der Hand.

Und noch ein Wort zu einige Feministinnen in unserem Land, nicht zu Alice Schwarzer und vielen anderen mit dem Gespür und der Erfahrung, dem Wissen um Kulturen, sondern an z.B. Anne Wizorek. Sie wissen schon, #AUFSCHREI (Brüderle), mit Ihrer neuesten Aussage in der Berliner Zeitung „Sexismus durchzieht unsere gesamte Gesellschaft“ damit hat sie nicht unrecht. Aber….

Daraus den Schluss ziehen, dass Massenübergriffe durch Migranten, in der Betrachtung, gleich zu setzen sind mit Übergriffen auf dem Oktoberfest oder im Karneval, Herr Brüderle durfte auch nicht fehlen, ist völlig absurd und „Inseldenken“.

Jeder einzelne Übergriff ist schrecklich und muss verhindert und bestraft werden, wie jede andere Straftat, diese Verbrechen haben aber nicht das Potential,  demokratische Grundfesten zu erschüttern. Massenübergriffe, oder wesentlich ansteigende sexuelle Übergriff-Straftaten durch Migranten, im Rahmen der laufenden Integration über Jahre, schon. Das zu ignorieren ist mehr als fährlässig.

Mit dieser vielleicht richtigen „Segmentbetrachtung“ des Einzeldramas, schadet man letztlich unserer pluralistischen Gesellschaft und fördert den Zulauf zu fremdenfeindlichen, rechten Parteien.

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