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Elektronische Ausschweifungen und Lesequote Null – Änderungstipps


Wer heute im  Internet/Blog  über 500 Worte „Gehirnschmalz“ zu „elektronischem Papier“ bringt verschickt es immer häufiger ins Nirgendwo, sprich, es wird nicht gelesen oder laut Statistik tritt das Nicht-zu-Ende-Lesen auf. Diese Entwicklung gibt es seit dem es Bücher gibt. Wer liest  schon 1000 Seiten Bibel, allerdings verschärft sich diese Situation unausweichlich und täglich.

500 Worte auf Papier geschrieben und per Post versendet liest man eher als das elektronische Pendant. Der Tweet ist eine Folge dieser Entwicklung. 140 Zeichen finden in der elektronischen Kommunikation eher Leser als 1400. Übrigens die Hälfte aller Bibelverse haben nur 90 Zeichen. Ist das gut, wenn die Welt so vereinfacht dargestellt wird und nur noch in schwarz/weiß ? Donald Trump gibt der „Welt“ mit aller Kürze ein Tempo, das Unheilvolles hervorruft, Mobbing, Hass und Unwahrheiten aber gelesen wird. So soll es nicht laufen sondern der Netiquette entsprechend.

Seriöse Kenner der Szene  geben Tipps:

„Was könnt ihr tun, um das bisher unwahrscheinliche zu erreichen, gelesen zu werden, von möglichst vielen und bis zum Schluss?

  • Schreibt seltener und habt etwas zu sagen.

  • Schreibt viel kürzer, ein brillanter Geist sagte: „Bemühe dich konsequent, aus 100 Zeichen 10 zu machen.

  • Beherzige das der Leser umworben sein will, durch Lebendigkeit und Verblüffung – und durch Wörter mit Saft und Kraft. Tod den Mode- und Imponiervokabeln, dem Lifehack und *Paradigmenwechsel.

  • Lest euren Text nochmal, ehe ihr ihn versendet – mit der Chance in zu verbessern oder auch zu vernichten.

Dieser Beitrag besteht aus 233 Worten, ob`s hilft?😉

 

*Wechsel von einer wissenschaftlichen Grundauffassung zu einer anderen