Schlagwort: Klima

Digitaler Parteitag der Grünen


Vorab, schon Albert Schweizer hat gemeint:

Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.

Der Klimastreit ist in der Partei beigelegt. Im Grundsatzprogramm wird stehen, wie Parteichefin Annalena Baerbock auf Twitter schrieb, die Formulierung: „Zentrale Grundlage unserer Politik ist das Klimaabkommen von Paris sowie der Bericht des Weltklimarates zum 1,5 (viele wollten 2 Grad) Grad-Limit, der verdeutlicht, dass jedes Zehntelgrad zählt, um das Überschreiten von relevanten Kipppunkten im Klimasystem zu verhindern. Es ist daher notwendig, auf den 1,5-Grad-Pfad zu kommen. Dafür ist unmittelbares und substanzielles Handeln in den nächsten Jahren entscheidend.“ Wie es scheint ein Kompromiss mit Augenmaß. Der in der Lage sein kann mehr Menschen mitzunehmen.

Ab heute hat die Menschheit die Erde verbraucht.


Wegen der Coronakrise rückt der Erdüberlastungstag erstmals seit Jahren weiter nach hinten: Am 22. August sind alle erneuerbaren Ressourcen verbraucht, die auf der Erde in diesem Jahr zur Verfügung stehen.

Erdüberlastungstag 2019 wie auch schon 2018 viel auf den 29. Juli. Das sind drei Tage vor 2017 und sieben Tage vor 2016.

Gute Entwicklung dank Corona, weinen oder lachen? 😅

Ist Umweltrettung nur in Verbindung mit Desaster zu erreichen??

Wohlstand, Wohlfühlen, Wirtschaft gehört zusammen.


Ist der Politiker eigentlich noch für den Bürger da oder mehr für die Interessen der Besitzstandswahrer, ob Bürgerinitiative oder Eliten. Diese Frage ist schwer zu beantworten. Fakt ist, dass die Politik verstärkt den unterschiedlichsten Intressevertretern Gehör schenkt. Anders werden die folgenden Beispiele auch kaum zu erklären:

Manche beanstanden die Verfehlung der Klimaziele 2020, verschärfen aber die Gesetze zum Bau von Windkraftanlagen und andere erneuerbare Energien. Die Produktion bricht ein und die Klimaziele rücken in weite Ferne.

Die Regierung fördert die Kohlelobby mit 50 Milliarden aber die Arbeitsplatzverluste bei erneuerbaren Energien werden einfach hingenommen.

Viele klagen über zu wenig Wohnungen und explodierende Mieten, lehnen aber Neubauprojekte über tausende von Wohnungen, zum Beispiel auf dem Tempelhofer Feld in Berlin ab.

Andere fordern zukunftsorientierte Technologien in Deutschland, bekämpfen dann die große Ansiedlung des E-Auto Produzenten Tesla vor den Toren Berlins.

Tausende von diesen Widersprüchen können ein Land lähmen und seinen Wohlstand, Wohlgefühl, Wirtschaft und Demokratie entscheidend negativ beeinflussen.

Wir müssen letztlich entscheiden, was wir wollen und letztlich auch durchsetzen zum Wohle Deutschlands. Fachleute meinen, dazu gehören Effizienz und Geschwindigkeit, eine modernisierte Verwaltung, regulatorische Sicherheit für Bürger, Unternehmen und Gesellschaft, politischer Wille die Voraussetzungen zu schaffen, es bedeutet vieles auf den Kopf zu stellen.

Grüne Schildbürger wissen nicht was sie tun!



Einführung eines generellen Tempolimits auf Autobahnen, aber Ausnahmen für Elektroautos – mit diesem Vorstoß hat der Grünenpolitiker Dieter Janecek Widerspruch von Fraktionskollegen hervorgerufen. „Als Grüne sind wir für ein Tempolimit ohne Ausnahmen“, teilte Fraktionsvize Oliver Krischer mit.

„Angst essen Seele auf“ aber die Deutschen lieben die Untergangsszenarien!


Die Apokalypse und apokalyptische Denkbilder haben seit Jahren, ja schon fast Jahrzehnten Konjunktur. Man könnte fast meinen, in einer immer stärkeren „Lust am Untergang“ muss der, der gehört werden will, noch dramatischere Szenarien entwickeln. Von diesem Eindruck ist keine Klientel ausgenommen. Das Problem ist, die Glaubwürdigkeit der Inhalte bleibt auf der Strecke. Regelmäßig werden Endzeiten beschworen und Katastrophen prognostiziert. Manchmal hat das ganze schon biblische Ausmaße angenommen. In seinem guten Beitrag arbeitet Christoph von Marschall an der Verdeutlichung mit aktuellen Beispielen.

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Irankrieg, Artensterben, Klima-Buschfeuer in Australien. Warum sind apokalyptische Warnungen und Untergangsszenarien in Deutschland so beliebt? Ein Kommentar. Christoph von Marschall.

https://www.tagesspiegel.de/politik/irankrieg-artensterben-buschfeuer-in-australien-die-aengste-der-deutschen/25406464.html

Ein bekanntes Zitat von Werner Mitsch:

Untugenden, die ein einzelner hat, nennt man Laster. Untugenden, die ein ganzes Volk hat, nennt man Mentalität.

2019 Weltbevölkerung mehr als 7,7 Milliarden Menschen auf der Welt


Mehr als 7,7 Milliarden Menschen bevölkern derzeit die Erde. Und in jeder Sekunde werden es mehr.

1990 waren es nur 5,3 Milliarden. Bis zum Ende des Jahrhunderts könnte die Weltbevölkerung fast 11 bis 12 Milliarden oder mehr betragen.

Ist nicht die Menge Mensch das geheime Übel, das die Erde, die Luft, die Welt mit uns hat. Wie viel Mensch verträgt die Welt? Ist es kurz vor 12 oder schon kurz danach?

Bevölkerungsentwickling 1950 bis 2100 – UN World Population Prospects,

Greta Thunberg kennt nur schwarz oder weiß


Das Leben, die Erde, die Umwelt das Klima, Tiere, Pflanzen und Menschen sind aber bunt und nicht nur schwarz oder weiß. Ein Widerspruch?

Das Leben von Greta und ihrer Familie aus Gesprächen, Interviews und Beiträgen der prominenten Eltern. Der Zusammenschnitt einer Familie in einem Beitrag der Augsburger Zeitung, um sich über Menschen des Zeitgeschehen besser zu informieren.

Greta Thunberg kennt nur Schwarz oder Weiß (via @AZ_Augsburg) https://azol.de/54135646

Klimaschutz wird eine Verteilungsfrage für eine Demokratie


Zwei Grundmodelle gibt es für eine Bepreisung von Kohlendioxid: den CO2-Preis über einen Emissionshandel und die CO2-Steuer. Man darf diese Woche gespannt sein.

Klimawandel, eine Generation kann ihn nicht wuppen, weder bezahlen noch organisieren, denn der Anfang ist nur der Beginn und nicht das Ende. Was an Klimasünden über mehrere Generationen entstanden ist, kann auch nur über mehrere Generationen zurückgefahren werden, auch wenn die Kosten dann höher werden. Die heutige Generation wird diese Mammutaufgabe allein nicht übernehmen können und wollen.

Weil Auto gefahren, gewohnt, in Urlaub geflogen, im Internet gesurft wird, die Kinder zur Schule oder zum Reiten gefahren werden, also der erreichte Stand der Zivilisation gelebt wird, den Politiker, wie Wähler über viele Generationen vorangetrieben haben, müssen auch folgende Generationen an der Umgestaltung in allen Bereichen teinehmen und verantwortlich sein. Es macht auch keinen Sinn in der Sache Einzelpersonen an den Umwelt-Pranger zu stellen. Die Politik muß die richtigen angemessenen Regeln für alle schaffen.

Sollte der Staat und die Parteien versuchen, nur die heutige Generation, der 83 Millionen Deutschen (davon 49 Millionen Autofahrer) mit generellen Verboten und hohen ungerecht verteilten Klimakosten zu bestrafen wird das an den Grundfesten einer demokratischen Gesellschaft rütteln, die dadurch gefährdet würde. Mit einer schwarzen Null bleibt ein demokratischer Klimawandel gefährlich.

Das deutsche CO2-Aufkommen belastet das Weltklima mit nur 2,4 Prozent. Solange in Indien und Polen weiter Kohlekraftwerke gebaut werden, in Brasilien der Urwald abgeholzt wird, in Russland die Umwelt eine geringe Rolle spielt, es in den USA „kein Klimaproblem“ gibt und China zwar einiges tut aber gemessen an seiner Bevölkerungzahl natürlich viel zu wenig ( China und USA tragen mehr als 40 Prozent der globalen Gesamtemissionen) und Afrika gerade erst beginnt, bleibt es nur eine große Hoffnung der Handelnden in Deutschland, das der deutsche Klimawandel die Staaten dieser Erde zu einem konsequenten „Mitmachen“ zwingt oder annimiert. Niemand, weiß das, man hofft und es ist nicht sicher, es bleibt eine reine Annahme. Zur Zeit werden auf der Welt 1000 neue Kohlekraftwerke gebaut und geplant.

Wenn nicht…….. aber die Hoffnung stirbt wie immer zuletzt.

PS
Es ist keine Frage, ob sich das Klima ändert, sondern nur in welchem Maße und mit welchen Auswirkungen. Dass der Mensch die globale Erwärmung maßgeblich verursacht, betrachten mehr als 90 Prozent der Klimaexperten und -forscher weltweit als erwiesen.

https://www.ndr.de/ratgeber/klimawandel/Fakten-und-Daten-zum-Klimawandel,klimawandel322.html

Klimasünden


Jung und smart aber……

Von den durchschnittlich sieben Stunden Medienkonsum fallen in der Altergruppe der 14- bis 29 Jährigen gerade mal 68 Minuten auf das klassische Fersehen und bereits 81 Minuten auf das Konto von Video-On-Demand-Diensten. Tendenz steigend. Erstmals ist der Bewegbildkonsum aus dem Netz höher. Durch das Internet und smarte Geräte werden dadurch 33 Millionen Tonnen CO2 emittiert, das ist die Menge die der gesamte innerdeutsche Flugverkehr verursacht. Man soll es nicht glauben aber es ist so.

Quelle Tagesspiegel/P.Gäbler Smarte Sünden

70.000 Waltbrände in Brasilien


Im Streit um die von den G7-Staaten angebotene Waldbrand-Hilfe im Amazonasgebiet hat Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro Bedingungen gestellt. Er möchte, dass sich der Französische Präsident Emmanuel Macron bei ihm entschuldigt, dann sei er zu Gesprächen über die Hilfszahlungen bereit.

„Zunächst sollte Macron die Beleidigungen gegen mich zurücknehmen“, sagte der Staatschef. „Er hat mich einen Lügner genannt. Und dann hat er nach meinen Informationen die Souveränität des Amazonasgebiets infrage gestellt.“

Für die Politik Bolsonaro’s zur Ermutigung von Brandrodungen im Urwald könnte man ihn auch zu recht als einen großen Klima-Verbrecher bezeichnen.

Auszug Spiegel:
Seit Brasilien von dem rechtsextremen Hassprediger Jair Bolsonaro regiert wird, blickt die Welt besorgt auf das wichtigste Ökosystem der Erde. Bolsonaro, der wie Donald Trump den Klimawandel leugnet, will den Regenwald für große Unternehmen der Landwirtschafts- und Bergbauindustrie erschließen. Seit seinem Amtsantritt im Januar haben die staatlichen Behörden die Kontrolle der Abholzungen weitgehend eingestellt. Bußgelder für das unerlaubte Eindringen in Indianerreservate werden nicht mehr verhängt.


O presidente do Brasil, Jair Bolsonaro, estabeleceu condições na disputa sobre a ajuda aos incêndios florestais oferecida pelos estados do G7 na região amazônica. Ele quer que o presidente francês Emmanuel Macron peça desculpas a ele, então ele está pronto para falar sobre os pagamentos de ajuda.

„Primeiro, Macron deveria levar de volta os insultos contra mim“, disse o chefe de Estado. „Ele me chamou de mentiroso e depois, de acordo com minhas informações, questionou a soberania da Amazônia.“

Para a política de Bolsonaro de encorajar o derrube e queima, alguém poderia legitimamente chamá-lo de um dos maiores criminosos climáticos.

Como o Brasil tem sido governado pelo pregador de ódio de extrema-direita Jair Bolsonaro, o mundo está preocupado com o ecossistema mais importante da Terra. Bolsonaro, que, como Donald Trump, nega a mudança climática, quer desenvolver a floresta tropical para grandes empresas dos setores agrícola e de mineração. Desde que assumiu o cargo em janeiro, as autoridades estaduais pararam de controlar o desmatamento. Multas por entrada não autorizada em reservas indígenas não são mais impostas.

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