Schlagwort: Internet

Verarbeitung menschlicher Verhaltensdaten- Kapitalismus und Internetmonopole


Noch immer glauben viele Menschen, die Suchmaschine von Googel oder das soziale Netzwerk von Facebook seien gratis, also preisfrei – dabei bezahlen sie mit etwas viel wertvollerem als Geld, ihren persönlichen Daten.

Die großen Plattformen sind längst nicht nur Datensammler, sie wollen Verhaltensweisen von Menschen automatisieren und dadurch wirtschaftlich nutzen.

Datenhandel

Die US-Wissenschaftlerin Shoana Zuboff nennt die Analyse von menschlichen Daten zur Vorhersage von Verhalten „Humen Future Trade“. Sie fordert ein Verbot der kommerziellen Verarbeitung menschlicher Verhaltensdaten. Das menschliche Verhalten darf nicht weiter zur Handelsware werden. Vielleicht brauchen wir eine digitale-soziale-Marktwirtschaft die den Menschen in den Vordergrund stellt. Europa hat die Möglichkeit dazu. Noch.

Klimasünden


Jung und smart aber……

Von den durchschnittlich sieben Stunden Medienkonsum fallen in der Altergruppe der 14- bis 29 Jährigen gerade mal 68 Minuten auf das klassische Fersehen und bereits 81 Minuten auf das Konto von Video-On-Demand-Diensten. Tendenz steigend. Erstmals ist der Bewegbildkonsum aus dem Netz höher. Durch das Internet und smarte Geräte werden dadurch 33 Millionen Tonnen CO2 emittiert, das ist die Menge die der gesamte innerdeutsche Flugverkehr verursacht. Man soll es nicht glauben aber es ist so.

Quelle Tagesspiegel/P.Gäbler Smarte Sünden

Google nur auf Platz 2: Stiftung Warentest kürt beste Suchmaschine


Als Suchmaschine ist Google weltweit die unangefochtene Nummer eins. Laut Stiftung Warentest gibt es aber einen besseren Anbieter. Von dem haben viele bestimmt noch nie etwas gehört, Startpage.

Mit Startpage.com sind deine Suchen privat. Aber sobald du auf einen Link klickst, verlässt du den Schutz von Startpage.com und bist direkt mit der Website eines Dritten verbunden (egal, welche Website du besuchst). Die Website sieht wer du bist, setzt Cookies in deinem Browser und verfolgt dein gesamtes Online-Verhalten. Inklusive angeklickte Links und besuchte Seiten.

Darum haben wir den Startpage.com-Proxy entwickelt – eine großartige Möglichkeit, deine Privatsphäre beim Surfen zu schützen, und oft sogar sicherer ist als ein VPN!
Er blockt viele Arten von „Browser Fingerprinting“ und „Geräte-Fingerprinting“ – etwas, das VPNs nicht können.

Was ist ein Proxy?

Ein Internet-Proxy ist ein Server, der statt dir mit anderen Servern und Websites interagiert. Ein Beispiel: Du sagst einem Proxy-Server, welche Website du sehen willst. Der Proxy-Server ruft sie für dich ab und zeigt sie dir an. Du siehst also den Inhalt, ohne direkt mit der Website verbunden zu sein.

Empfehlung, bitte selbst lesen und dann entscheiden. Es lohnt sich. Der Link klärt auf:

https://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article190854473/Google-nur-auf-Platz-2-Stiftung-Warentest-kuert-beste-Suchmaschine.html

Dieser Artikel enthält Marken- / ProduktNennung zur Veranschaulichung des Themas. Ich habe für diesen Beitrag keine Gegenleistungen erhalten. Falls es sich bei unklarer Rechtslage dennoch um Werbung handeln sollte, wird der Artikel hiermit als solche deklariert.

EU-Urheberrecht und Artikel 13 (17)


Geht die Welt zugrunde, weil wir was nicht dürfen, was im analogen schon immer gegen das Gesetz war?

Wir haben uns an das gesetzlose, digitale im Internet so lange gewöhnt, das wir es als rechtmäßig in unserem Bewußtsein abgespeichert haben, alles kostenlos runterzuladen, was uns nicht gehört, nur weil es uns gefällt und nicht’s kostet. Und Googel & Co alles von anderen Urhebern der Öffentlichkeit frei und kostenlos zur Verfügung stellen kann.

Das eine Regelung auf jeden Fall notwendig ist dürfte wohl unbestritten sein. Die Einführung von verschärften Upload-Filtern sollte aber schon sehr kritisch betrachtet werden, denn es muß auch anders gehen.

Umfrage März 2019, Quelle: infratest dimap

Die Einführung von Upload-Filtern

  • 44 % kann ich nicht beurteilen (das Thema scheint viele zu überfordern)
  • 15 % sind für die Einführung vom Upload-Filter
  • 39 % sind gegen Upload-Filter

Wie im Netz weniger preisgeben? Es geht einfach und bietet mehr Sicherheit.


Alternativen zu Google nutzen via anonymer Suchmaschine.

Wenn Sie darauf verzichten wollen Daten von sich preiszugeben, können Sie auf spezielle Suchmaschinen ausweichen. Große Anbieter wie Google, Bing oder Yahoo speichern neben Ihren eingegebenen Suchbegriffen auch Ihre Internet-Protocol-Adress (IP-Adresse). Anhand dieser Nummer kann ein Websitebesuch, ein Download oder jede weitere Aktivität jederzeit Ihrem Internet-Anschluss – und damit Ihnen selbst – zugeordnet werden.

Um das zu verhindern, können Sie auf die Funktion „privates Surfen“ umsteigen. Beachten Sie jedoch, dass mit dieser Funktion je nach Browser zwar keine Seiteninformationen, Sucheinträge oder sonstige Ihrer Aktivitäten vom Browser gespeichert und weitergeleitet werden, dafür aber Ihre IP-Adresse weiterhin erkennbar ist.

Eine Suchmaschine hingegen wie

verzichtet auf diese Speicherung – und greift dabei dennoch auf die Suchergebnisse der großen Anbieter zurück. So bleiben Sie unerkannt.

Ein etwas anderer Browser – sicher ist sicher.


Cliqz schützt wie ein erstklassiger Türsteher. Ein deutscher Browser 

Sicher kennst du das: Du suchst etwas und bei der nächsten Website, die du besuchst werden dir Produkte angeboten, die sich auf deine Suche beziehen. Das ist aber nur die Spitze des Eisbergs. Mit deinen Daten wird ein reger Handel betrieben. Aus frei verkäuflichen Daten lässt sich mit ein paar Big Data-Tricks praktisch alles über dich herauslesen. Wir finden das nicht in Ordnung. Deshalb macht Cliqz Schluss damit.

Als Browserergänzung gut:.
Münchner Cliqz GmbH

Internet: Du bist nicht allein, sie sehen was wir eingeben…..


Meine persönlichen Vermutungen wurden noch übertroffen:

„Man muss sich wohl tatsächlich damit abfinden, dass im Internet so gut wie nichts privat ist.“

Und

„Der Schritt zur Gedankenpolizei ist da nicht mehr weit.“

Diese Aussagen fand ich in einem Artikel des freien Journalisten Adrian Lobe.

Das System heißt „Session Replay“ / Tastaturtracking

In der jetzt verboten chinesischen Version  von Skype können Nutzer Wörter wie Wahrhaftigkeit oder Amnesty International schon nicht mehr eingeben. Die Zensur beginnt da mit der Tastartureingabe. Aber beginnen wir am Anfang.

Das wir Spuren im Netz hinterlassen dürfe jeden endgültig klar und bekannt sein. Was bisher so nicht bekannt war, es gibt Unternehmen die wollen mehr wissen: Mausbewegungen, Scroll-Verhalten, sogar Tastatureingaben.

Tastatur-Zugriffe sind nicht neu. Das  Center for Information Technology Policy an der Price University hat herausgefunden das microsoft.com,adobe.com, skype.com und weitere 500 super bekannte Websites Tastatureingaben aufzeichnen.

Nichtsahnend fülle ich eine Anmeldemaske, mit Namen, Adresse, Telefonnummer und Bankdaten aus und nur mit Sekunden-Verzögerung, sieht am anderen Ende der Leitung,…….noch bevor ich auf senden gedrückt habe, jemand alle von mir eingegebenen Daten. Das ist das fatale an der Sache. Jeder Mausklick, jede Tastatureingabe ist vorher bekannt. Da diese Daten auch gern Drittanbietern angeboten werden, sind alle meine Daten spätestens jetzt öffentlich und jeder der sie will, kann sie erhalten.

Seit 2013 ist die Möglichkeit des Tastaturtracking bekannt, jetzt beginnt die Zeit der Praxis. Alles Wissen über das Individuum Mensch, um es nicht nur mit logarithmischen Formeln durchsichtig zu machen ist im vollen Gange.

Jeder der im Netz unterwegs ist sollte sich genau überlegen was er im Internet angibt und öffentlich macht. Genau das ist aber auch eine Gefahr, wir werden mit einer „Schere im Kopf“ leben und uns selbst zensieren.

Der nächste Schritt ist  nun die Gedanken-Polizei.

Alles keine besonders guten Aussichten, wenn man Unternehmen machen lässt was sie wollen.


Quelle Adrian Lobe/Freier Journalist / Berliner Zeitung

Du auch Smombie? 🖥😱


Aus der Jugendsprache übersetzt bedeutet es Smartphone-Zombie, wer möchte das schon sein? Zumal diese Art des Umgangs mit dem Smartphone auch krank machen kann. Der Buchtitel “ Digitale Demenz vom Hirnforscher Manfred Spitzer deutete es schon an.

Immer alles auf dem „Ding“ checken ohne das tatsächliche Nachrichten für einen eingegangen sind ist nicht ungefährlich. Es ist die ANGST etwas zu verpassen. Wissenschaftler haben das Phänomen beschrieben sich allein und leer zu fühlen. Nicht mehr mit der Welt verbunden zu sein ist eine Katastrophe. Forscher beschreiben diese Angst als Nomphobie (No-Mobile-Phone-Phobia). Gerade unter jungen Leuten ist die Annahme „Im Netz die volle Kontrolle über die eigene Selbstdarstellung zu haben“, sehr wichtig. Die Selfie-Manie und bloß nichts verpassen.

Am 10. Oktober ist Welttag der seelischen Gesundheit. Einfach mal kürzer treten bei der neuen Technologie Internet.

Kinder Medien Studie 2017: Telefonieren, Fernsehen und Gedrucktes ist Kindern wichtig! 


Es stimmt zuversichtlich das die Kinder-Medienstudie 2017 aufzeigt das Internet nicht alles ist. 

Trotz Smartphone gibt die Generation WhatsApp einer Studie zufolge viel Geld für klassische Medienprodukte aus. Jungen haben dabei häufig ein größeres Budget als Mädchen.

      Hier gehts zur Studie

http://www.zeit.de/wissen/2017-08/kinder-medien-studie-2017-mediennutzung

Hacker Wettbewerb ermittelte sicheren Browser


Beim Hacker-Wettbewerb Pwn20wn bissen sich die Teams am Chrome-Browser die Zähne aus, der Edge-Browser offenbarte eklatante Sicherheitslücken.

Der Hacker-Wettbewerb Pwn2Own macht sich jedes Jahr zur Aufgabe, Sicherheitslücken großer Browsern aufzudecken und zu bewerten. Wie auch in diesem Jahr: Mehrere internationale Teams trafen sich und versuchten mit Hilfe einer Zero-Day-Lücke die Kontrolle über die verschiedenen Browser zu bekommen. Bei dem Wettbewerb locken Preisgelder bis zu 105.000 US-Dollar – je einfallsreicher und erfolgreicher die Angriffe, desto höher fällt das Preisgeld aus.

Platz 1 Google Chrome: Sicherster Browser im Wettbewerb

Im Vergleich zur Konkurrenz hatte schon im letzten Jahr der Chrome-Browser sehr gut abgeschnitten – nur ein einziges Mal gelang es einem Team hier einzudringen. Und auch in diesem Jahr können die Google-Entwickler die Sektkorken knallen lassen. Der Chrome-Browser gewann erneut und war in diesem Jahr mit Abstand der sicherste Browser im Wettbewerb. Keinem Hacker-Team gelang es, die Sicherheitsbarrieren des Browsers auch nur Ansatzweise zu überwinden.

Platz 2 geht an Apples Safari

Knapp hinter dem Chrome-Browser reiht sich Apples Safari ein. Zwar gab es hier einige Schwachstellen und eine Lücke fand sich, doch zur vollen Wertung reichte es nicht. Bereits im Vorfeld war der Fehler bekannt und Apple stopfte die Lücke in der Beta-Version seines Browsers – daher kann man nicht von einer echten Zero-Day-Lücke sprechen, das Team bekam nur das halbe Preisgeld.

Rote Laterne für Firefox und Edge

Weniger erfolgreich verlief es hingegen für Mozilla und Microsoft. Gleich zwei Mal gelang es Teams, den Firefox-Browser erfolgreich zu hacken. Das Schlusslicht in diesem Jahr ist jedoch eindeutig der Edge-Browser von Microsoft. Man muss es schon so drastisch ausdrücken: Er wurde nach allen Regeln der Hacker-Kunst geradezu auseinandergenommen. Mehrere Lücken wurden aufgedeckt, insgesamt führten fünf Angriffe zum Erfolg. Gleich zwei Angriffe ermöglichten sogar mithilfe des Browsers einen Ausbruch aus der virtuellen Maschine, sodass auch die Kontrolle über sekundäre Systeme übernommen werden konnte.

Quelle Computer Bild vom 23.März 2017

Etwas mehr Sicherheit im Netz, jeden Tag ein Thema, darum lieber rechtzeitig reagieren als verspätet agieren zu müssen.

 „Big Data“ – die Bombe


​Auszug: 

Big Data bedeutet auch, dass alles, was wir treiben, ob im Netz oder ausserhalb, digitale Spuren hinterlässt. Jeder Einkauf mit der Karte, jede Google-Anfrage, jede Bewegung mit dem Handy in der Tasche, jeder Like wird gespeichert. Besonders jeder Like. Lange war nicht ganz klar, wozu diese Daten gut sein sollen – ausser dass in unserem Facebook-Feed Blutdrucksenker beworben werden, weil wir grad «Blutdruck senken» gegoogelt haben. Unklar war auch, ob Big Data eine grosse Gefahr oder ein grosser Gewinn für die Menschheit ist.

Logarithmen : Wie gut ein Modell ist, zeigt sich daran, wie gut es vorhersagen kann, wie eine Testperson bestimmte Fragen beantworten wird. Kosinski geht wie im Rausch immer weiter: Bald kann sein Modell anhand von zehn Facebooks-Likes eine Person besser einschätzen als ein durchschnittlicher Arbeitskollege. 70 Likes reichen, um die Menschenkenntnis eines Freundes zu überbieten, 150 um die der Eltern, mit 300 Likes kann die Maschine das Verhalten einer Person eindeutiger vorhersagen als deren Partner. Und mit noch mehr Likes lässt sich sogar übertreffen, was Menschen von sich selber zu wissen glauben. Am Tag, als Kosinski diese Erkenntnisse publiziert, erhält er zwei Anrufe. Eine Klageandrohung und ein Stellenangebot. Beide von Facebook.

All dass ist über das erste Stadium schon weit hinweg. Trump soll einiges bei seinem Wahlkampf schon eingesetzt haben. 

Es ist nicht zu ENDE. Wer die ganze unglaubliche Geschichte erfahren will: 

https://www.dasmagazin.ch/2016/12/03/ich-habe-nur-gezeigt-dass-es-die-bombe-gibt/

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