Schlagwort-Archive: Internet

Du auch Smombie? 🖥😱


Aus der Jugendsprache übersetzt bedeutet es Smartphone-Zombie, wer möchte das schon sein? Zumal diese Art des Umgangs mit dem Smartphone auch krank machen kann. Der Buchtitel “ Digitale Demenz vom Hirnforscher Manfred Spitzer deutete es schon an.

Immer alles auf dem „Ding“ checken ohne das tatsächliche Nachrichten für einen eingegangen sind ist nicht ungefährlich. Es ist die ANGST etwas zu verpassen. Wissenschaftler haben das Phänomen beschrieben sich allein und leer zu fühlen. Nicht mehr mit der Welt verbunden zu sein ist eine Katastrophe. Forscher beschreiben diese Angst als Nomphobie (No-Mobile-Phone-Phobia). Gerade unter jungen Leuten ist die Annahme „Im Netz die volle Kontrolle über die eigene Selbstdarstellung zu haben“, sehr wichtig. Die Selfie-Manie und bloß nichts verpassen.

Am 10. Oktober ist Welttag der seelischen Gesundheit. Einfach mal kürzer treten bei der neuen Technologie Internet.

Kinder Medien Studie 2017: Telefonieren, Fernsehen und Gedrucktes ist Kindern wichtig! 


Es stimmt zuversichtlich das die Kinder-Medienstudie 2017 aufzeigt das Internet nicht alles ist. 

Trotz Smartphone gibt die Generation WhatsApp einer Studie zufolge viel Geld für klassische Medienprodukte aus. Jungen haben dabei häufig ein größeres Budget als Mädchen.

      Hier gehts zur Studie

http://www.zeit.de/wissen/2017-08/kinder-medien-studie-2017-mediennutzung

Hacker Wettbewerb ermittelte sicheren Browser


Beim Hacker-Wettbewerb Pwn20wn bissen sich die Teams am Chrome-Browser die Zähne aus, der Edge-Browser offenbarte eklatante Sicherheitslücken.

Der Hacker-Wettbewerb Pwn2Own macht sich jedes Jahr zur Aufgabe, Sicherheitslücken großer Browsern aufzudecken und zu bewerten. Wie auch in diesem Jahr: Mehrere internationale Teams trafen sich und versuchten mit Hilfe einer Zero-Day-Lücke die Kontrolle über die verschiedenen Browser zu bekommen. Bei dem Wettbewerb locken Preisgelder bis zu 105.000 US-Dollar – je einfallsreicher und erfolgreicher die Angriffe, desto höher fällt das Preisgeld aus.

Platz 1 Google Chrome: Sicherster Browser im Wettbewerb

Im Vergleich zur Konkurrenz hatte schon im letzten Jahr der Chrome-Browser sehr gut abgeschnitten – nur ein einziges Mal gelang es einem Team hier einzudringen. Und auch in diesem Jahr können die Google-Entwickler die Sektkorken knallen lassen. Der Chrome-Browser gewann erneut und war in diesem Jahr mit Abstand der sicherste Browser im Wettbewerb. Keinem Hacker-Team gelang es, die Sicherheitsbarrieren des Browsers auch nur Ansatzweise zu überwinden.

Platz 2 geht an Apples Safari

Knapp hinter dem Chrome-Browser reiht sich Apples Safari ein. Zwar gab es hier einige Schwachstellen und eine Lücke fand sich, doch zur vollen Wertung reichte es nicht. Bereits im Vorfeld war der Fehler bekannt und Apple stopfte die Lücke in der Beta-Version seines Browsers – daher kann man nicht von einer echten Zero-Day-Lücke sprechen, das Team bekam nur das halbe Preisgeld.

Rote Laterne für Firefox und Edge

Weniger erfolgreich verlief es hingegen für Mozilla und Microsoft. Gleich zwei Mal gelang es Teams, den Firefox-Browser erfolgreich zu hacken. Das Schlusslicht in diesem Jahr ist jedoch eindeutig der Edge-Browser von Microsoft. Man muss es schon so drastisch ausdrücken: Er wurde nach allen Regeln der Hacker-Kunst geradezu auseinandergenommen. Mehrere Lücken wurden aufgedeckt, insgesamt führten fünf Angriffe zum Erfolg. Gleich zwei Angriffe ermöglichten sogar mithilfe des Browsers einen Ausbruch aus der virtuellen Maschine, sodass auch die Kontrolle über sekundäre Systeme übernommen werden konnte.

Quelle Computer Bild vom 23.März 2017

Etwas mehr Sicherheit im Netz, jeden Tag ein Thema, darum lieber rechtzeitig reagieren als verspätet agieren zu müssen.

 „Big Data“ – die Bombe


​Auszug: 

Big Data bedeutet auch, dass alles, was wir treiben, ob im Netz oder ausserhalb, digitale Spuren hinterlässt. Jeder Einkauf mit der Karte, jede Google-Anfrage, jede Bewegung mit dem Handy in der Tasche, jeder Like wird gespeichert. Besonders jeder Like. Lange war nicht ganz klar, wozu diese Daten gut sein sollen – ausser dass in unserem Facebook-Feed Blutdrucksenker beworben werden, weil wir grad «Blutdruck senken» gegoogelt haben. Unklar war auch, ob Big Data eine grosse Gefahr oder ein grosser Gewinn für die Menschheit ist.

Logarithmen : Wie gut ein Modell ist, zeigt sich daran, wie gut es vorhersagen kann, wie eine Testperson bestimmte Fragen beantworten wird. Kosinski geht wie im Rausch immer weiter: Bald kann sein Modell anhand von zehn Facebooks-Likes eine Person besser einschätzen als ein durchschnittlicher Arbeitskollege. 70 Likes reichen, um die Menschenkenntnis eines Freundes zu überbieten, 150 um die der Eltern, mit 300 Likes kann die Maschine das Verhalten einer Person eindeutiger vorhersagen als deren Partner. Und mit noch mehr Likes lässt sich sogar übertreffen, was Menschen von sich selber zu wissen glauben. Am Tag, als Kosinski diese Erkenntnisse publiziert, erhält er zwei Anrufe. Eine Klageandrohung und ein Stellenangebot. Beide von Facebook.

All dass ist über das erste Stadium schon weit hinweg. Trump soll einiges bei seinem Wahlkampf schon eingesetzt haben. 

Es ist nicht zu ENDE. Wer die ganze unglaubliche Geschichte erfahren will: 

https://www.dasmagazin.ch/2016/12/03/ich-habe-nur-gezeigt-dass-es-die-bombe-gibt/

„Netiquette“ – Ausatmen, Ruhe bewaren, überlegen, schreiben, checken, absenden!


Natürlich sind Emotionen auch dabei, wenn man im Netz debattiert und diskutiert.  Manchmal allerdings hat man dabei das Gefühl, dass „Proleten aller Couleur“ unterwegs sind. Einen Rahmen bietet da die „Netiquette“. Sie ist das älteste und beste Beispiel für die Selbstregulierung innerhalb der Internet-Community. Natürlich muss sie gelegentlich angepasst und neu interpretierte werden. Jeder  der im Internet unterwegs ist sollte sie kennen und er wird merken, dass manche Empfehlung nicht immer praktizierte wird. Oft ist das auch kein „Beinbruch“. zudem hat beinahe jeder Betreiber einer Seite, eines Forums usw. seine Netiquette. wenn einer mal zu hart ran geht, kann man ihn schon einmal auf die Netiquette hinweisen. Die Uni Leipzig stellt da eine sehr ausführliche deutsche Ausführung zur Verfügung:http://www.uni-leipzig.de/netikett.htm

Meine Netiquette

  1. Es gilt der gesunde Menschenverstand
  2. Die deutsche Gesetzgebung auf alles veröffentlichte ist einzuhalten. (z.B. keine Beleidigung, Verleumdung, Nötigung)
  3. Anrede du, sie, Vorname und sie, alles ist möglich auch der persönliche Wunsch wird respektiert (nach Knigge ist es Sie). Oft erkennt man es aus den Veröffentlichungen des Seitenbetreibers schon selbst, übrigens die Anrede hat gesetzlich auch nie etwas mit Beleidigung zu tun.
  4. Ist der Ton mal härter ok, durchatmen und weiter, bei Beleidigung sieht`s anders aus.
  5. Trolle werden sofort ausgegrenzt und nicht mehr direkt angesprochen. Sollten sie strafbar handeln kommt es zur Anzeige.

Für geplagte User gibt es  übrigens ein Online-Formular für eine Anzeige das viel zu wenig genutzt wird. Damit können strafrechtlich relevante Inhalte angezeigt werden aber nicht unüberlegt: http://www.online-strafanzeige.de/index.php?kat=berlin-online-strafanzeige

Das Fake-News System


Fake-News: Postfaktisch? Postpolitisch! | Berliner Zeitung von Adrian Lobe. Ein zu empfehlender Artikel, der beschreibt das Tech-Giganten, wie Facebook, Googel und Co. durch ihr Geschäftsmodell des anzeigenbasierten Klickgeschäft’s ganze „Farmen“ in Mazedonien entstehen lassen, die das Netz mit Falschinformationen fluten und dabei kräftig absahnen. Der Falschmelder und Fake-News-Erfinder macht Kasse die anderen sind „gekniffen“. Die Leser, nach Kurznachrichten süchtig, nach immer neuen, explosiveren Meldungen, egal ob wahr oder erfunden, nimmt sie als wahrhaftig, ohne recherchierte veröffentlichte Beiträge abzuwarten, weil es so am einfachsten ist. 

Das Problem dahinter sind nicht die Fake-News, sondern ein digitaler Kapitalismus, der es profitabel macht Falschnachrichten zu erfinden und ins Netz zu stellen. Politiker sollten auch das System betrachten, ansonst sind Falschmeldungen vermutlich nicht zu verhindern. 

http://mobil.berliner-zeitung.de/kultur/fake-news-postfaktisch–postpolitisch–25564774?originalReferrer=https://www.google.de/

Mit Menschen kommt man schwer aus


Gerade auch zur Weihnachtszeit hat man das Gefühl die Welt lebt wie im Krieg. Sicherlich war es früher nicht viel anders, Krieg, Terror, Attentate und andere Auseinandersetzungen sind nicht nur auf heute bezogen. Durch die Vernetzung der Erde hat man jede Information fast zeitgleich mit dem Hergang des Ereignisses und das Gefühl man ist mitten drin. Cyberangriffe in erschreckend hoher Anzahl, Faknews, Datenklau ist eine neue Art von direkten Angriff auf jeden einzelnen von uns und das ist anders. Wir sind jetzt direkter betroffen. 

Geht die Zeit für Twitter zu Ende


Viele Experten sind der Meinung das die Twitter-Tage, in der heutigen Art und Weise, gezählt sind. Ein hartes Sparpogramm, jeder zehnte soll den Job verlieren, auch die Schließung des Berliner Büros können Anzeichen dafür sein das die Twitterzeit zu Ende geht. Die Wettbewerber, What’s Up, Instergram, Facebook, Snapchat sind Messengerdienste, die Twitter längst überholt haben. Dabei stieg der Umsatz zuletzt um 8%  (616 Millionen 3.Quartal), aber nur 317 Millionen aktive Nutzer und ein Verlust von 103 Millionen $ sind keine positiven Merkmale.

*Umbau geplant*

Vielleicht hilft die Begrenzung der 140 Zeichenregelung aufzuheben, Live-Streaming im Internet zu plazieren und Twitter zu einer Plattform für bewegte Bilder zu machen. Hallo, 300 Millionen Werbekunden sind doch auch etwas wert. Wenn Twitter das überlebt, wird es ein anderes sein, als das was wir heute benutzen und wollten. Aber ist es das nicht, zum Teil, schon längst?

Wer Hass predigt wird jetzt zum Straftäter 


Von wem Hass auf andere Volksgruppen ausgeht oder wer das völlig sinnloses Niedermachung des Einzelnen im Netz betreibt, den besucht ab jetzt auch die Polizei und der Staatsanwalt, denn das ist jetzt strafbar und es ist gut so. 

Das Bundeskriminalamt startet am Mittwoch eine deutschlandweite  Aktion gegen Hass und Hetze im Internet. Im Rahmen des Bund-Länder-Projekts „Bekämpfung von Hasspostings“ durchsucht die Polizei erstmals 60 Wohnungen von Verdächtigen. Betroffen von den Razzien seien alle Bundesländer mit Ausnahme von Hessen und dem Saarland.

Natürlich wird die Meinungsfreiheit davon überhaupt nicht betroffen. Zwischen Meinungsfreiheit und Hass predigen oder „Niedermachen“ und Stalken des Einzelnen liegen offentsichtlich Welten.

Die zukünftigen Reaktionen im Netz auf diese Aktion wird man beobachten können. Natürlich müssen auch die sozialen Netze viel stärker Hetze in ihrem Netz bekämpfen. Facebook ist da immer noch nicht mit aller Konsequenz dabei. 

Einsam und allein 👤….. vor der Glotze, nein vor dem PC- Suchtgefahr!


Nachdem diesjährigen Suchtbericht der Bundesregierung leiden 560.000 Menschen unter den Auswirkungen ungezügelter Computerspiel- und Internetnutzung. Das Resultat daraus ist

Vereinsamung, Verwahrlosung und Abkopplung von der Realität.

Mädchen/Frauen sind da stärker von sozialen Netzwerken und Jungen/Männer öfter von Computerspielen abhängig. Hilfen sollten von Profis in Beratungsstellen in Anspruch genommen werden, der  „erhoben Zeigefinger“ bringt nicht viel.

Die „Anfänge“ begleiten, moderieren  und in die richtige Richtung lenken ist ein  wichtiger Gesichtspunkt. Das Internet und der PC sind auch wichtige Bestandteile der Arbeitswelt. Niemand kommt daran vorbei. Die richtig Nutzung ist das Geheimnis.

Deutschland ist ein Entwicklungsland bei der digitalen Bildung. Natürlich gibt es Schulen an denen Sportlehrer mit Schülern die Sportstunde  aufzeichnen und anschließend mit den Schülern, über den PC, die Abläufe analysiert. Das sind leider Ausnahmen, in denen Schülern der richtige Umgang  mit dem Computer beigebracht wird. Unsere Bildungspolitiker sind viel stärker gefordert, auch damit die Einsamen am Computer weniger werden.