Schlagwort: Geschichte

Das Alte Jahr – Jammern hinterlässt immer einen schlechten Eindruck


Das Alte Jahr übergibt es dem Neuen Jahr

Ein paar Tage vor dem Jahresende treffen sich seit Beginn der Zeit das Alte und das Neue Jahr um den Jahreswechsel vorzubereiten und sich über ihre Erlebnisse und Erwartungen auszutauschen.
„Ich troll mich jetzt so langsam, meine Zeit ist in ein paar Tagen zu Ende. Ich bin müde,“ sagte das alte Jahr. „An und für sich ging es in meiner frühen Zeit ganz gut los. Ich erlebte viele schöne und segensreiche Zeiten aber zum Schluss wurde es ein echtes Seuchenjahr. Ich habe keine Kraft mehr und hoffe das du, Neues Jahr, genügend Energie mitbringst, um der Welt eine gute Zeit zu bereiten!“
„Was ist denn mit dir los?“ Du klingst ja völlig fertig und traurig. Aber Jammern zählt bei uns nicht. Auf der Erde ist am 26. Dezember der ‚National Whiners Day‘, was so viel bedeutet wie ‚Der Tag des Jammerlappen‘, das wollen wir doch aber hier nicht. Das Dasein ist schön, verlockend und hell.“
“ Du kannst Sprüche machen“ erwiderte das alte Jahr. So habe ich zu Beginn meiner Zeit auch gedacht, auch ich wollte ein strahlendes Jahr werden und hatte viele Pläne. Ich wollte in Verbindung mit einer guten Geschichte in Erinnerung bleiben, nicht so wie jetzt. Ja, vielleicht bin ich ein Dauernörgler und Pessimist geworden, der das Unglück der Welt als notwendige Realität ansieht und das Dasein als eines der härtesten Sachen auf der Welt empfindet.“
Das Neue Jahr lächelt und sagte freundlich “ ich werde mein Bestes geben, wie du es auch getan hast“.
„Das hatte ich mir zu meiner Geburt auch vorgenommen, lange ist es her,“ sagte das Alte Jahr und sprach weiter, „Damals sagte das scheidende Jahr zu mir, denk immer daran das Wichtigste ist das du Hoffnung und Liebe verbreitest, ja ich habe mein Bestes getan und dir Neues Jahr gebe ich diesen Satz auch mit auf deinen Weg“.
„Du meinst, das genügt?“ Die Stimme des neuen Jahres klang traurig „Ich hatte mir so viele wunderschöne, aufregende Dinge ausgedacht, um den Lauf meiner Zeit ganz besonders zu machen. Nur ungern wollte ich auf sie verzichten.“
„Das musst du auch nicht, aber denke daran, was ich dir gesagt habe: Vergiss die Hoffnung nicht und nicht die Liebe, sie bleiben das Wichtigste.“
Das alte Jahr schloss die Augen, es wollte noch ein wenig ruhen, bevor es ging. Nur ein wenig. Aber ehe es sich versah, war es eingeschlafen. Selbst das Feuerwerk, das in diesem Jahr nicht stattfand, hätte es nicht mehr vermocht es aufzuwecken.
Moral
Jammerlappen werden nicht geboren, sie werden gemacht. Aber Leiden ohne in Agonie zu fallen hilft zu überwinden. Bis dahin können wir auch mal gequält aussehen, auch wenn es bescheuert aussieht, denn danach geht es mit neuer Kraft weiter.

Der 3. Advent – Eine Geschichte


Der dritte Advent und wir stehen vor weiteren Herausforderungen in der weihnachtlichen Pandemie.
Auch die Weihnachtsgeschichte ist voll von Herausforderungen. Sie erzählt von Vertreibung, Flucht und neuem Leben.
Diese Weihnachtsgeschichte auf berlinisch, vom Beginn bis zum Ende und immer mit einem zwinkernden Auge, erzählt für gross und klein.
Ich habe diese etwas andere Erzählung auf berlinisch 2017 im Berliner Kurier, dann in der Berliner Zeitung, entdeckt. Die Geschichte machte mir soviel Freude, dass ich sie im kleinen Kreis zu Weihnachten vortrug und die Zuhörer ihren Spaß hatten und gleichzeitig etwas besinnlicher wurden.
Wer berlinerisch kann, hat es wesentlich einfacher. Aber aufgeben zählt nicht.
Wer die ganze Geschichte lesen möchte gern über den unten stehenden Link.


Auszug aus der Weihnachts-Geschichte von Thorsten Harmsen
Komm rin, Alta. Setz da! Willst’n Bier? Ick mach’ hier grad wat wichtijet. Ick muss de Weihnachtsjeschichte üh’m.
Ick gloob zwar nich so richtich an den kleenen Jesus und so, aber ejal. Meene Frau sacht, dat dit nu mal zu Weihnachten dazujehört, wächste. Se sacht: Lern’ een Jedicht oder les ne Jeschichte vor! Denn jeda muss wat uffsaren. Sonst kriegta Heilichahmt nüscht.
Und dit will ick nich riskier’n. Also, Prost Molle! Ick probier dit jetz mit dir mal aus.
Die Jeschichte fängt so an:
„Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, dass alle Welt geschätzt würde ..
…“ Oh je, dit klingt ja dermaßen jeschwollen. Dit kannste jar keem anbieten! Ick erzähl de Jeschichte ma lieba frei nach Schnauze – ohne dit ölije Jeschwalle. Dit kannste dir denn Heilichahmt umme Ecke inne Kirche anhör’n.
Dit Janze hat übrijens olle Lukas jepinselt – nich der von „Hau den Lukas“, sondern eena von die Evanjelisten, wo die Biebel volljeschriem ham. Heute wirste doch nur noch anjezählt. Der Kaiser, von dem Lukas fabeliert, hieß also Aujustus und war so’n richtja Jrüßaujust jewesen. Ick hab…… .
..Also weita: Ooch Josef und seine Frau Maria ham den Uffruf jekricht zwecks die janze Schätzerei. Josef, dit war’n Zimmermann jewesen.
Du weeßt ja: Am Arsch hängt der Hammer. Cooler Typ. Die beeden ham in Nazareth jewohnt. Dit is ne Stadt in Jaliläa, wat damals ne römische Provinz war. Wie de siehst, hab ick’n bisschen nachjekiekt. Man will ja ooch wat lern’.
Een Engel kommt herbeijedüst
Olle Josef hat also Hammer und Säje inne Ecke jehaun, die Bude zujemacht, sein Weib jeschnappt. Und beede sind losgezottelt von det Kaff, wo se jewohnt ham, nach Bethlehem, wo Josef gebor’n war.
Denn dort hatta hinjemusst, zu die Bürokratenfritzen. Et heißt wejen de Steuerlisten. Is ja klar: Finanzamt. Die Plaare bis heute!….
Die ganze Geschichte geht noch viel weiter……⬇️

https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/weihnachtsgeschichte-auf-berlinisch-ick-vakuende-euch-eene-jrosse-freude-li.53196

MOMA-ARD | Die besondere Weihnacht unter Corona 🙂


Spruch des Tages:
Weihnachten ist,
wenn die Herzen überlaufen – und die Mülleimer.
(Werner Mitsch)

Nicht das Lächeln verlernen,

sich selbst nicht zu ernst nehmen,

Dünnhäutige einfach nicht überbewerten,

bei anderen Nörglern nicht gleich jedes mal auf die Palme klettern,

dann wird’s auch mit dem Gleichgewicht.😉

MOMA ARD | WEIHNACHT-SATIRE VIDEO 👏

⬇️ 2 Minuten

https://www.ardmediathek.de/embed/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL21vcmdlbm1hZ2F6aW4vOWU5YjNmODYtY2ZlMC00YzQ1LTk4ZDktZGYxOTgxOTk5OWYz

Die Geschichte von Rocky, der kleinen Eule, passt in die Vorweihnacht


Es war einmal…….,. Nein, so war es nicht, es war Realität.

Am Mittwoch hat Ellen Kalish, eine Mitarbeiterin des Ravensbeard Wildlife Center im Staat New York, den kleinen Kauz Rocky wieder ausgewildert, nachdem sie ihn eine Woche lang wieder aufgepäppelt hatte.

2 FOTOS und BERICHT: Rockefeller the Owl https://ravensbeard.org/f/rockefeller-the-owl

Was war passiert? In 270 km Entfernung wurde eine Fichte, die zur Weihnachtszeit geschmückt, vor dem Rockefeller Center in New York stehen sollte, für den Transport fertig gemacht. Was niemand wusste, eine kleine Eule war als blinder Passagier mit an Bord. Was genau passierte und wie der Kauz seine Freiheit wieder erhielt ist in dem Video perfekt in Szene gesetzt und natürlich, er fliegt, nach kurzem zögern, zurück in die Freiheit.

Das Video Die ganze Geschichte von Rocky

Der Fischreiher zu Besuch


Auf einmal verdunkelte sich der Himmel vor meinem Fenster. Er wer wieder da, lautlos und überraschend, wie immer, machte er seine Runde. Der Graureiher flog noch eine Schleife und landete majestätisch, mit ausgebreiteten Schwingen, die eine Spannweite von zwei Meter haben, kurz vor dem Teich, in dem sein vermeintliches Abendessen lebte. Aber Goldorfen sind keine leichte Beute, wie er schon des öfteren erfahren hat.

foto miberl

Stolz und aufrecht schreitet er gemessenen Schrittes, lautlos und voll konzentriert auf den Teichrand zu. Jede Deckung nutzen. Plötzlich verharrte er in seiner Jagdstarre.

Foto miberl

 

90 Zentimeter Vogel fixieren die Fische im Wasser.
Man hat das Gefühl, dass er über unendlich viel Ausdauer verfügt. Er wartete geduldig, dass eine Orfe weiter nach oben kommt, ihm den Rücken zu wendet und er blitzschnell zuschlagen kann. Der Vogel setzte ganz langsam ein Bein nach vorn, reckte den Hals und erstarrte, auf Beute wartend. Aber heute war ihm kein Jagdglück beschieden und das Laubnetz über dem Teich machte ihm die Jagd heute nicht einfacher. Eines ist gewiss, er wird wieder kommen.

Es ist nicht immer so wie es aussieht.😉


Die Geschichte spielte sich so im Dezember 2013 ab – dpa

Anstatt einem vermeintlich Blinden zu helfen, ist die Polizei in Nieheim (Kreis Höxter) auf einen Schatzsucher getroffen. Ein aufmerksamer Bürger hatte am Sonntag die Polizei verständigt, weil er auf dem freien Feld im Ortsteil Himmighausen einen scheinbar hilflosen Mann umherirren sah, wie die Polizei in Höxter am Montag mitteilte. Er trage einen Stock und bücke sich häufig. Die ausgerückte Polizeistreife konnte die Verwechslung aufklären:

Der Mann war weder sehbehindert noch hilflos, sondern Münzsammler. Mit einem Metallsuchgerät habe er auf dem Acker nach römischen Münzen gesucht. Ob er Erfolg hatte, wurde nicht bekannt, hieß es.

Geschichte: Vom Bibergeil zum Aspirin


Der Naturstoff eines Tieres, nämlich der des Bibers, enthält ein Schmerzmittel: das sogenannte Bibergeil, ein Sekret aus der Analdrüse des Bibers.

Dieses Sekret wurde bis ins 19. Jahrhundert gegen Krämpfe eingesetzt. Doch den Wirkstoff künstlich herzustellen, gelang lange Zeit nicht. Es entstanden zu viele schädliche Nebenstoffe oder die Substanz zerfiel.
Synthese und Patentanmeldung
Der Durchbruch geschah dann 1897 in Wuppertal: In einem Labor des Chemie-Unternehmens Bayer gelang es dem Chemiker Felix Hoffmann erstmalig, die Acetylsalicylsäure, den Wirkstoff von Aspirin, in chemisch reiner und haltbarer Form zu synthetisieren. Zwei Jahre später wird Aspirin in die Warenzeichenrolle des Kaiserlichen Patentamtes in Berlin eingetragen. Zunächst kommt das Schmerzmittel als Pulver auf den Markt, ist aber bereits ein Jahr später als eines der ersten Medikamente überhaupt in der klassischen Tablettenform.

Mal wieder lächeln 😉


Diese Geschichte ereignete sich schon 2014 ist aber nicht minder besonders.

Eine japanische Touristin hat sich nach Frankfurt an der Oder verirrt – dabei wollte sie eigentlich in die gleichnamige hessische Metropole am Main reisen. Die 53-Jährige irrte auf einer Landstraße wenige Kilometer vor der Stadtgrenze herum, wie die Beamten in Frankfurt an der Oder mitteilten. Die Japanerin habe auf Englisch erklärt, sie sei auf dem Weg nach Frankfurt, um eine Freundin zu besuchen.

Diese wohnte aber nicht in Brandenburg, sondern im etwa 500 Kilometer entfernten Hessen. Die Touristin war nach eigenen Angaben nicht allzu weit entfernt von Frankfurt am Main in Stuttgart gelandet. Welchen Weg sie dann bis nach Ostdeutschland nahm, war den Polizisten nicht bekannt. Die japanische Botschaft habe sich anschließend um die Frau gekümmert und sie vermutlich wieder auf den rechten Weg gebracht.

Das Leben hält immer Überraschungen bereit.

Wie entstand Groß-Berlin vor 100 Jahren?


Ein geschichtlicher Blick zurück. In diesem Fall hundert Jahre, in die Zeit der Entstehung von Gross-Berlin. Ein kurzer, informativer Beitrag der -Berliner Woche- in die Geschichte meiner Heimatstadt. Für Berliner Zugereiste und Touristen geeignet.

😉

https://www.berliner-woche.de/mitte/c-politik/100-jahre-gross-berlin-ein-weltweit-einmaliger-vorgang_a245143

Hier:

Beitrag sehr ausführlich – Der Tagesspiegel

Eine Enten-Geschichte


Draußen in der Welt wird das Leben nicht einfacher, das dachte sich wohl auch das Entenpärchen, als es unseren Garten anflog.

Wir nannten sie Donald und Daisy und sie machten sich erst einmal auf Inspektionstour in neuer Umgebung. Keine Hunde, viel Wasser, grüne Verpflegung und sichere Ruheplätze schienen ihre Auswahlkriterien zu sein.

Hunde haben sie nicht entdeckt, aber der Teich und Bach schienen ihnen ausreichend und ihr Schwimmtest bestätigte es.

Daisy und Donald machen alles gemeinsam, auch die Verkostung der Leckerbissen unter Wasser und sie nahmen sich dazu viel Zeit.

Nach der ersten Exkursion suchten sich die beiden Enten einen guten Platz zum chillen.

Nach kurzer Erholung setzen sie ihre Geländeinspektion fort und man hatte das Gefühl das es ihnen gefallen könnte.

Im Garten ist immer irgendwer unterwegs. So wurden sie auch von den „Einheimischen“ argwöhnig beobachtet.

Donald beeindruckte das gar nicht. Er mit seiner Daisy im Schlepptau gingen unbeirrt ihren Weg.

Der Erpel sicherte natürlich das unbekannten Gelände, um bösen Überraschungen schnell „entfliegen“ zu können.

Nach einigem Geschnatter kamen beide wohl zu dem Ergebnis hier das öfteren Zuflucht zu suchen und diesen Tag voll zu genießen.

Donald und Daisy, sie kommen jetzt öfter.

Text, Geschichte und Photos von Miberl

Welt-Sensation im April April


SENSATION ! EINE NEUE FLIEGENDE PINGUIN SPEZIE ÜBERRASCHT DIE WELT.

Einmalige Aufnahmen der fliegenden Pinguine in der Arktis

Die BBC ist bekannt für eindrucksvolle Tierbilder. Besonders beeindruckend: Fliegende Pinguine in der Antarktis. Mit Computer animierten Tieren wollte der Sender seinen Zuschauern einen Bären aufbinden.

„Den ersten April musst du überstehen, dann kann dir manches Gute geschehen“, sagte einmal Johann Wolfgang von Goethe. Der Geheimrat verriet damit, dass ihm etwas peinliches passiert war, er wurde wohl in den April geschickt.

Der Ursprung des Aprilscherzes ist umstritten. In der Geschichte taucht das In-den-April-Schicken vor etwa 400 Jahren auf. Vielleicht ist der 1. April auf den Reichstag von 1530 zurückzuführen, der an diesem Tag das Münzwesen reformieren wollte. Viele investierten im Voraus, aber die Reform wurde abgesagt. Das Geld war verloren. April, April.

Am wahrscheinlichsten ist eine biblische Erklärung. Demnach ist der Apostel Judas an den Aprilscherzen schuld. Denn Judas, der Jesus kurz vor seinem Tod verriet, soll am 1. April geboren sein. So sei dieses Datum zum Tag aller Lügner geworden.

Der erste Tag des Monats hat einen schlechten Ruf. Durch das Treiben von Schabernack soll der Schaden am Unglückstag eingedämmt werden.

Bei der Jugend spielt der 1. April keine Rolle. Im Internet sind es mehr aber man hat das Gefühl dieser Tag schafft sich langsam ab.

Der Aprilscherz hat einen ernsten Hintergrund. Psychologen gilt er als Spiegelbild unseres alltäglichen Lügens, das eine ganz wichtige Funktion hat. Denn eine Welt ganz ohne Schwindelei geriete schnell aus den Fugen.

Alt-Berlin: Wie das Nikolaiviertel im Abseits lange überlebte


Ein Artikel von Maritta Tkalec in der Berliner Zeitung.

Der älteste besiedelte Ort Berlins steht jetzt unter Denkmalschutz. Er hat ein seltsames Schicksal. Wie fing es im Jahr 1180 an?

Die Nikolaikirche 1827 mit der alten Westfasade|rechts die 1452 erbaute Liebfrauenkapelle. Die mittelalterlichen Verkaufsstände wurden erst im 19. Jahrhundert beseitigt.

-J.H-. Hintze/Wikipedia

Berlin mal ganz anders:

https://www.google.de/amp/s/amp.berliner-zeitung.de/berlin/alt-berlin-wie-das-nikolaiviertel-im-abseits-lange-ueberlebte-29722346

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