Schlagwort: Gedicht

Ein wundervolles Jahr 2019


Besonders den Besuchern meiner Seiten wünsche ich ein wundervolles „Neues Jahr 2019“ und vielen Dank dafür, dass sie ab und zu vorbei geschaut haben und den einen oder anderen Kommentar hatten.

Wer im neuen Jahr Glück haben möchte muss den schwarzen Mann berühren.

Über das neue Jahr von Joachim Ringelnatz

Die Kirchturmglocke schlägt zwölfmal bumm. Das alte Jahr ist wieder mal um.

Die Menschen können es in den Gassen vor lauter Übermut gar nicht mehr fassen.

Sie singen und springen umher wie die Flöhe und werfen die Mützen in die Höhe.

Der Schornsteinfegergeselle Schwerzlich küsst Konditor Krause herzlich.

Der alte Gendarm brummt heute sogar ein Freundliches: Prosit zum neuen Jahr.

Das Geschenk-Weihnachten


Ich wünsche dir Zeit

von Elli Michler

Ich wünsche dir nicht alle möglichen Gaben.

Ich wünsche dir nur, was die meisten nicht haben:

Ich wünsche dir Zeit, dich zu freun und zu lachen,

und wenn du sie nützt, kannst du etwas draus machen.

Ich wünsche dir Zeit für dein Tun und dein Denken,

nicht nur für dich selbst, sondern auch zum Verschenken.

Ich wünsche dir Zeit – nicht zum Hasten und Rennen,

sondern die Zeit zum Zufriedenseinkönnen.

Ich wünsche dir Zeit – nicht nur so zum Vertreiben.

Ich wünsche, sie möge dir übrig bleiben

als Zeit für das Staunen und Zeit für Vertraun,

anstatt nach der Zeit auf der Uhr nur zu schaun.

Ich wünsche dir Zeit, nach denSternen zu greifen,

und Zeit, um zu wachsen, das heißt, um zu reifen.

Ich wünsche dir Zeit, neu zu hoffen, zu lieben.

Es hat keinen Sinn, diese Zeit zu verschieben.

Ich wünsche dir Zeit, zu dir selber zu finden,

jeden Tag, jede Stunde als Glück zu empfinden.

Ich wünsche dir Zeit, auch um Schuld zu vergeben.

Ich wünsche dir: Zeit zu haben zum Leben !

Aus: Elli Michler : Dir zugedacht © Don Bosco Medien , München

http://www.ellimichler.de/

Mit Erfindung des Papiers begann in China vor 1800 Jahren die Tradition des Verpackens.

Seit gut 150 Jahren ist bei uns das Geschenkeverpacken an Weihnachten 🎄 Tradition.

Dieser Beitrag enthält Marken- / ProduktNennung zur Veranschaulichung des Themas. Ich habe für diesen Beitrag keine Gegenleistungen erhalten. Falls es sich bei unklarer Rechtslage dennoch um Werbung handeln sollte, wird der Artikel hiermit als solche deklariert.

Wundervoller Herbst 🍂 Sonntag


Herbstbild

„Dies ist ein Herbsttag, wie ich keinen sah! Die Luft ist still, als atmete man kaum, und dennoch fallen raschelnd, fern und nah,
die schönsten Früchte ab von jedem Baum.

O stört sie nicht, die Feier der Natur! Dies ist die Lese, die sie selber hält, denn heute löst sich von den Zweigen nur, was vor dem milden Strahl der Sonne fällt.“

Christian Friedrich Hebbel

Die 🌎 ging schon vor über 100 Jahren nicht unter!


Obgleich die Welt ja, so zu sagen,
Wohl manchmal etwas mangelhaft,
Wird sie doch in den nächsten Tagen
Vermutlich noch nicht abgeschafft.

So lange Herz und Auge offen,
Um sich am Schönen zu erfreun,
So lange, darf man freudig hoffen,
Wird auch die Welt vorhanden sein.

Wer war dieser schreibende, hoffnungvolle Zeitgenosse?

Wilhelm Busch

Herbst, na ja


miberl.Gartenblick – die Arbeit ist für heute getan.

Rankepflanze: Die Schwarzäugige Susanne ist eine aus Südostafrika stammende Pflanzenart aus der Familie der Akanthusgewächse. Name: 

Thunbergia alata

Die Blätter fallen, doch die Blüten kämpfen um ihr sein.  

Ein Klima das die Blüten lieben, zumindest bei uns daheim.  

So mancher Baum im Garten hat es aufgegeben, den Kampf ums nackte sein. 

Die Blüten blühen weiter,  bei uns daheim. 

Die Osterhasen Geschichte mit anderen Details


Der Osterhase wird zum erstmal 1682 von  Georg Franck von Franckenau erwähnt. Er schildert für Oberdeutschland, Pfalz, Elsass und angrenzende Gebiete sowie Westfalen den Brauch, dass der Osterhase die Eier in Gärten im Gras und Gesträuch versteckt, wo sie zur Freude  und Belustigung der Erwachsenen von den Kindern gesucht werden. Das der Osterhase  die Eier verstecke, nennt er eine  Fabel,  die man Simpeln und Kindern aufbindet.

Heute gilt  es weitgehend als unschädlich, Kindern zu vermitteln, der Osterhase bringe Eier und Süßigkeiten zum Osterfest. Nach Auffassung von Psychologen rege diese Illusion die Fantasie an und unterstütze  die kognitive Entwicklung.  Kritische Fragen der Kinder sollten allerdings unterstützt werden, so dass der Glaube an den  Osterhasen auch durch Austausch mit anderen Kindern von selbst verschwindet. Was Kindern nicht schadet, schadet Erwachsenen auch nicht, höchstens ihrem Geldbeutel.

Der Osterhase

Eduard von Bauernfeind  1879

In der weißen Woche zur Osterfeier

versteckt man den Kindern die Ostereier

in der Küche, im Vorhaus und in den Stuben

den pfiffigen Mädchen und täbbischen Buben.

 

Sie suchen in allen Winkeln und Ecken,

die bemalten Eier entdecken;

wer die meisten findet, der ist der Meister,

er wird gekrönt und König heißt er.

 

Die Kinder sitzen mit frohen Mienen,

Großmütterchen strickend unter ihnen

erzählt Historien, lustige Mähren,

fehlt nicht an Sprüchen und guten Lehren.

 

Sie weiß auch den jungen gläubigen Seelen

von den bunten Eiern zu erzählen,

versichert, die Brille auf der Nase,

die habe gelegt – der Osterhase.

 

Der Osterhase, er gute brave,

der ist erwacht aus dem Winterschlafe,

bringt Marzipan und andere Gaben

den fleißigen Mädchen den braven Knaben.

 

Der Grete, dem Hans, der Ursel, dem Töffel.

Die Hasen Ohren, die heißen „Löffel“,

die  Füßlein „Läufe“, die Augen „Lichter“,

er selbst ist ein Rüben und Krautvernichter.

 

So „äst“ er sich der Osterhase

und macht ein Bäumchen im grünen Grase.

Die Hunde sind des Lampe  Verdruss,

So sitzt er im Lager als „Hasenfuß“.

 

Doch darf man das Häschen nicht erboßen,

zwei Hörner hat es, damit zu stoßen!

Die Kinder näher zusammenrücken,

vernehmen die Fabel mit Entzücken.

 

Ein Osterhase, der Eier legt,

und wie ein Hirsch Geweihe trägt,

das stimmt die Kinderseelen gar heiter-

„Großmütterchen erzähle weiter!“

 

Der Glaube an das Wunderbare

geht durch die empfänglich jungen Jahre –

so bleibt, auch wenn sie die entwickeln,

Horn-Häschen mit anderen Glaubensartikeln.

 

Ein frohes Osterfest und  viele bunte Ostereier vom Osterhasen

 

 

Affig


                  Die Affen      … Wilhelm Busch

Der Bauer sprach zu seinem Jungen:
»Heut in der Stadt, da wirst du gaffen.
Wir fahren hin und sehn die Affen.
Es ist gelungen
Und um sich schiefzulachen,
Was die für Streiche machen
Und für Gesichter,
Wie rechte Bösewichter.
Sie kraulen sich,
Sie zausen sich,
Sie hauen sich,
Sie lausen sich,
Beschnuppern dies, beknuppern das,
Und keiner gönnt dem andern was,
Und essen tun sie mit der Hand,
Und alles tun sie mit Verstand,
Und jeder stiehlt als wie ein Rabe.
Paß auf, das siehst du heute.« –

»O Vater“, rief der Knabe,
»Sind Affen denn auch Leute?« –

Der Vater sprach: »Nun ja,
Nicht ganz, doch so beinah.

Gibbon, Tierpark-Germendorf, Freitagswintertag mit Tieren bei Schietwetter https://www.google.de/#q=tierpark+germendorf

Gibbon, Tierpark-Germendorf, Wintertag mit Tieren bei Schietwetter
https://www.google.de/#q=tierpark+germendorf

Der, der alles hat


Kurt Tucholsky hat darüber in seinem Gedicht „Das Ideal“geschrieben. Es geht um den Wunsch, das Ziel oder auch den Anspruch alles haben zu wollen: „Die Villa im Grünen mit großer Terrasse, vorne die Ostsee, hinten die Friederichstraße und aus dem Bad ist die Zugspitze zu sehen. „Das einer alles hat, das ist selten“.

Der, der alles hat, den gibt es nicht, aber träumen ist nicht verboten, ob arm oder reich. 

Poesie aus dem „Berliner Kiez“


Poesie aus dem „Berliner Kiez“ Spandau-Haselhorst von Gilbert 

Du siehst nicht die Blumen, 

die da duften,

du kennst nur arbeiten und schuften.

So gehen sie hin, die schönen Jahre.

Bis endlich liegst du auf der Bahre

und hinter dir da lacht der  Tod,

kaputtgeschuftet  –  du Idiot.

Weihnachtsleben Rückblick


Weihnachtsleben Rückblick

Die Weihnachtstage sind vorüber,
der Alltag hat uns endlich wieder.   
Das gnadenlose Schlemmen,
war g’rade noch zu stemmen. 

Gemessen an dem Arbeitsstress
war Weihnachten besonders fett.
Der Ärger hielt sich noch in Grenzen,
die Kinder waren nicht zu bremsen.

Die Kerzen sind jetzt wieder aus,
Familie tobt sich auswärts aus. Einmal im Jahr ist’s zu ertragen, besonders an den Weihnachtstagen.

Das nächste Jahr, es kommt gewiß,
es freut, wenn wieder Weihnacht ist.
Besinnlich und gesund soll’s sein,
wie jedes Jahr, bei uns daheim.😉

Miberl  27.Dezember 2015
<span>%d</span> Bloggern gefällt das: