Schlagwort: Doping

Doping, sagt der Hund den Kampf an


Ja, es gibt ungewöhnliche Fandungsmethoden im Doping. Im Oktober letzten Jahres habe ich in einer Schweizer Zeitung gelesen das die Schweden eine Hündin erfolgreich im Kampf gegen Doping einsetzten. Als weltweit erster Doping-Hund läßt er nicht nach bis er Testosteron oder Steroide, drinnen oder draußen, geschnüffelt hat, ob in der Eishockey Kabine oder im Sportstadion, ob im Glas oder als Pillen und Pulver.

Bei 300 Millionen Riechzellen nimmt die Hündin Molly diesen Duft auch aus dem Schweißgeruch der Sportler über große Entfernung, im Freien bis über einen Kilometer, auf. Nicht nur im Spitzensport auch im Amateursport wird der Jagdhund erfolgreich eingesetzt um Sportbetrüger zu überführen.

Nach ca. einem Jahr Dopingeinsatz können die Schweden auf eine erfolgreiche Schnüffelarbeit ihrer Jagd-Doping-Hündin Molly verweisen. Profisportler und auch Breitensportler wissen jetzt, in Schweden wird nicht nur noch im Blut und Urin nach Dope gesucht.

Bald kommen die Biathleten zur Weltmeisterschaft nach Schweden Molly wird wohl auch da sein.

Olympia| Russland ohne Fahne zur Abschlussfeier aber nächste Woche wieder dabei. 😂


Ja, Russland ist für Staatsdoping noch gesperrt, die Fahne zur Abschlußfeier ist gestrichen. Die Sperre läuft aber vielleicht nur noch eine Woche.

Ganz Russland hat die Dopingstrafe des IOC politisch wie auch gesellschaftlich nie akzeptiert, völlig ignoriert und als Verbrechen an die Nation empfunden. Das hat man auch gesehen als die russische Eishockey-Mannschaft und ihre „Fans“ die russische Nationalhymne schmetterten. Überhaupt kein Unrechtsbewusstsein.

Das IOC hat nicht den Willen eine angemessene Strafe für ein Land das nachweislich Staatsdoping betreibt auszusprechen. All zu lange wird sich die Sport-Großmacht nicht ärgern müssen.

Das IOC kündigte heute an, dass die Suspendierung aufgehoben werde, sobald die für das Dopingkontrollsystem in Pyeongchang zuständige Doping Free Sports Unit (DFSU) festgestellt hat, dass es keine weiteren russischen Dopingfälle in Südkorea gab. Das kann schon in einigen Tagen sein.

Doping als „isolierte Einzelfälle“ 😂;

Vor dem Votum der IOC-Mitglieder hatte Nicole Hoevertsz, Vorsitzende der IOC-Beobachtergruppe für Russland, die Ergebnisse ihrer Arbeit vorgestellt. Das IOC-Mitglied aus Aruba lobte die „Olympischen Athleten aus Russland“ und deren Delegation für beispielhaftes und vorbildliches Verhalten in Pyeongchang. Das ist eine Verhöhnung nach den Dopingverstößen der Russen. Die beiden Dopingverstöße bei Olympia bezeichnete sie als „isolierte Einzelfälle“, die auf „keine organisierte Aktivität“ hindeuteten.

  • WOHER WEISS MAN DAS ??
  • WURDE DAS INNERHALB EINER WOCHE SCHON FESTGESTELLT?
  • IST DAS EINE GENERAL AMNESTY ODER WAS?

Kein westeuropäisches Land wollte schon die Winterspiele mehr haben. Bald will auch kein rechtschaffener Staat mehr die Sommerspiele von einer IOC- Maffia mehr annehmen. Dann wird man sich Schurkenstaaten suchen. Das werden Zeiten.

Solange Russland nicht nachweislich an der Zerschlagung seines Dopingsystem arbeitet kann man keinem russischen Sportler mehr Vertrauen entgegenbringen.

Staatsdoping ist das eine, „allgemeindoping“ das andere.
Hier Norwegen, dort Russland. Oder anders gesagt: Hier der Vertreter einer Mannschaft, die in irren Mengen Asthma-Mittel (6000 Sprays für Norwegen) mit nach Pyeongchang gebracht hat.

  • Norwegen 5,3 Millionen Einwohner, 1. Platz im Medallienspiegel, 39 Medaillien ein Traumverhältnis, fast jeder Norweger eine Medaille 😇

Dort der Läufer eines Teams, das zumindest in Teilen den Plänen eines Trainers folgt, der 2010 schon einmal für zwei Jahre wegen Dopings gesperrt worden war. Die Sportwelt hat es sich selbst zuzuschreiben, dass viele Erfolge Zweifel wecken. Und damit zum jubelnden Sportdeutschland, nicht alle Olympia-Teilnehmer werden Sport-Engel sein.

Russland dementiert angebliches Doping-Eingeständnis * es geht drunter und drüber und der Sport bleibt auf der Strecke


Gab die Leiterin der russischen Anti-Doping-Agentur Rusada tatsächlich organisiertes Doping in ihrem Land zu?

Anna Anzeliowitsch, Leiterin der russischen Anti-Doping-Agentur Rusada.

Anna Anzeliowitsch, Leiterin der russischen Anti-Doping-Agentur Rusada.

Ihre Organisation dementiert – und erhebt Vorwürfe gegen die „New York Times“  28.12.2016

Stimmt es, oder stimmt es nicht? Ein erstes Eingeständnis von Doping-Vertuschungen in Russland von Rusada-Chefin Anna Anzeliowitsch ist gleich wieder einkassiert worden. Die Aussagen in der „New York Times“ seien verfälscht und aus dem Zusammenhang gerissen, teilte die Anti-Doping-Agentur Rusada am Mittwoch mit. Auch der Kreml bezweifelte die Glaubwürdigkeit des Berichts in der renommierten amerikanischen Zeitung. Erst müsse man prüfen, ob die Aussage so gefallen sei, wie sie Anzeliowitsch zugeschrieben werde, sagte Sprecher Dmitri Peskow.

Wer möchte jetzt in der Haut der „armen Frau“ stecken. Da wurde jemand aber sowas von zurückgepfiffen. Man glaubt Russland ist jetzt endlich auf dem politisch einzig richtigen Weg der „Dopingwahrheit“ und jetzt das.

„Das IOC wartet auf Klärung“, sagte ein Sprecher des Internationalen Olympischen Komitees. Man werde die Angelegenheit zunächst nicht kommentieren. Insgeheim hofft man wohl, dass das Doping-Eingeständnis Bestand haben wird. Für den in der Kritik stehenden IOC-Chef Thomas Bach würde dadurch sportpolitisch vieles einfacher.

„Es war eine institutionelle Verschwörung“, hatte Rusada-Chefin Anna Anzeliowitsch laut „New York Times“ gesagt. Sie sei schockiert gewesen von den Enthüllungen dazu, die Regierung sei jedoch nicht involviert gewesen. Der Wortlaut greift genau die Formulierung des Doping-Sonderermittlers Richard McLaren bei seinen Vorwürfen gegen Russland auf. Der Chefermittler der Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada) hatte Russland in seinen beiden Reports angesichts von 1000 involvierten Sportlern Staatsdoping vorgeworfen und von einer „institutionellen Verschwörung“ über mehrere Jahre und sportlichen Großereignissen, auch bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi hinweg, gesprochen.

Egal, ob die Anzeliowitsch-Aussagen so oder so gefallen sind – längst rüttelt der Doping-Skandal um Russland an den Grundfesten und der Glaubwürdigkeit des Sports und der russischen Politiker und auch an dem deutschen IOC-Chef Thomas Bach. In eineinhalb Jahren findet mit der Fußball-WM das nächste Großereignis in Russland statt. Heute schon kann man sagen das Russland nicht würdig ist diese Weltmeisterschaft auszurichten, auch wenn sie es wahrscheinlich tun. Aber vielleicht ist ja nicht jedes Land dabei😝

Man hört immer das eine Strafe gegen Russland als Kollektivstrafe abgelehnt werden soll. Wenn aber ein Land alle seine  gedopten Athleten also Straftäter schützt, in dem verschleiert,verschwiegen gelogen und bedroht wird, ist das Staatsdoping als komplettes Staatsversagen zu werten. Da Bürger ihrem Staat legemietieren sind sie natürlich mitschuldig an seinen Verbrechen, also haften sie auch mit. Ansonsten bleiben Verbrechen ungesühnt.Wenn ein  Unternehmen durch unlegale Mittel in den Konkurrenz geht, verlieren die Mitarbeiter, die nicht involviert waren auch ihren Job.

Korruption, Staatsdoping, Betrügereien – diese Schlagzeilen haben das Sportjahr 2016 geprägt. Und so paradox das klingen mag: Schlimmer kann es nicht mehr werden aber vielleicht besser.

 

Quelle Frankfurter Allgemeine, New York Times,

1000 russische Sportler, ihr Staatsdoping und….  


Russlands Sportler sollten kollektiv gesperrt werden

Der neueste Bericht des Wada-Chefermittlers McLaren lässt keine andere Möglichkeit mehr zu. Für den Sport hat das Doping schlimme Folgen. 
Als ambitionierter Freizeitsportler muß man den gesamten staatsgeförderten Sport auf seine Redlichkeit anzweifeln. Politische und finanzielle Gründe scheinen verbrecherischen Betrügereien Tür und Tor zu öffnen. Von Moral und Anstand gar nicht mehr zu reden. 
Das wirklich schlimme ist, dass es mit Doping weiter gehen wird wie bisher, nur noch effektiver und das der Betrachter außergewöhnliche sportliche Höchstleistungen mit größter Skepsis betrachten wird. Sport auf diesem Level scheint seine Vorbildfunktion zu verlieren. 

Der McLaren Report  – 151 Seiten

mclaren_report_part_ii_2

Russische Politiker und ihre Sportfunktionäre reden von Verschwörung und verlangen Beweise. Das ist schon zynisch und schlimm wenn man nicht lesen, hören und sprechen will und kann und die ganze Welt doch alles anders sieht, als Russland. 

Artikel „Doping Russland“ vom 15.12.2016 

Gedopt,gedopt und nochmal gedopt, Kasachstan macht’s mit System. 


Die Gewichtheber von Russland wurden wegen Doping zur Olympiade in Rio gesperrt, bei Kasachstan hat man die Untersuchung (weitere Bearbeitung) vor Olympia auf Eis gelegt. Jetzt holen gedopte Sportler Medaillen. In ein paar Wochen oder Monaten wird man dann feststellen das gedopt wurde.IOC +  Dr. Bach = Dopingunsauber. Saubere Sportler haben keine Chance, Betrug unter den Augen des IOC. Vieles erinnert an die korrupte weltweit organisierte FIFA. 

Wer das sieht wird es kaum für möglich halten.

http://rio.sportschau.de/rio2016/videos_audios/Olympia-Rio-Doping-Gewichtheben-Kasachstan,olympia5710.html

Wer hier nicht akzeptabel ist Dr. Bach, sind doch wohl sie! 


​Ein Sportler wie Harting nennt es beim richtigen Namen, wo sich deutsche Politiker „vornehm“ zurückhaltend. Herr Bach unterstützt mit der Entscheidung  im IOC das Dopingverhalten. Mehrheiten machen aus Unrecht kein Recht,  das sollte er als Jurist wissen. Als einladende Organisation zur Olympiade kann man sich als IOC natürlich seine Gäste aussuchen, dies tut Herr Bach nicht, er lässt zu seinem Fest andere Verbände die Einladung vornehmen. Das ist mehr als nur Feigheit vor dem Anti-Dopingkampf. Das bedeuted staatlich verordnetes Doping zu fördern. So eine Olympiade braucht kein aufgeklärtes Land. 

Original Beschwerde von Herrn Bach: 

Artikel t-online

IOC-Präsident erzürnt  

Bach über Harting: „Nicht akzeptable Entgleisung“

26.07.2016, 18:50 Uhr | dpa, sid

IOC-Präsident Bach zu Harting-Kritik: "Eine nicht akzeptable Entgleisung". IOC-Präsident Thomas Bach kann die scharfe Kritik von Diskus-Ass Robert Harting nicht nachvollziehen. (Quelle: imago/CTK Photo)

IOC-Präsident Thomas Bach kann die scharfe Kritik von Diskus-Ass Robert Harting nicht nachvollziehen. (Quelle: CTK Photo/imago)

IOC-Präsident Thomas Bach hat scharf auf die Kritik des deutschen Diskus-StarsRobert Harting an seiner Person reagiert. „Es ist eine nicht akzeptable Entgleisung, wenn man jemanden, der nicht der eigenen Meinung ist, in derartiger Art und Weise beleidigt“, sagte Bach.

London-Olympiasieger Harting hatte zuvor sein Unverständnis darüber geäußert, dass das Internationale Olympische Komitee nicht die komplette russische Mannschaft von den Sommerspielen in Rio de Janeiro ausgeschlossen hatte. Dem IOC-Chef Bach hatte er die Hauptschuld daran gegeben.

„All diejenigen, die so argumentieren, sollten berücksichtigen, wie viele diesen Entscheidungen zugestimmt haben. Kontinentalverbände, Athletenkommissionen; in der IOC-Exekutive war die Entscheidung einstimmig bei einer Enthaltung“, kommentierte Bach. „Es gibt hier unterschiedliche Meinungen. Das muss man akzeptieren, das muss man austragen. Aber es ist nicht hinnehmbar, jemanden so zu beleidigen.“

Harting: „Ich schäme mich für ihn“

Harting hatte mit Blick auf Bach unter anderem gesagt: „Er ist für mich Teil des Dopings-Systems, nicht des Anti-Doping-Systems. Ich schäme mich für ihn.“

Bach habe laut Harting kurz vor Beginn der Spiele in Rio de Janeiro (5. bis 21. August) „keinerlei Interesse, den Schmerz“ der sauberen Athleten „zu fühlen“. Nach der „ekelhaften“ Entscheidung des IOC mit Bach an der Spitze sei für Harting ein Stück die „Welt untergegangen. Und ich kann das eigentlich nicht verstehen.“

%d Bloggern gefällt das: