Neuzeit – SB-Einkauf in Seattle


Schnell mal zwischen durch eine „Limo“ im REWE SB in Berlin holen, das war wohl nichts. Es waren drei Kassen geöffnet und mehr standen auch trotz Nachfrage nicht zur Verfügung. Wenn vor jeder Kasse eine etwa 12 Meter lange Menschenschlange von einem Fuß auf den anderen tritt, ist das eine nervige Angelegenheit. Gerade auch wenn Angestellte aus den umliegenden Unternehmen einen Pausensnack brauchen, aber dafür die halbe Mittagspause opfern müssen.

Im Reigen der Wartenden stellte ich mir einen Laden ohne Kassen, ohne Wartezeiten, ohne Wechselgeld, ohne Kreditkartenlesegerät, ohne das lästige Umpacken vor. In diesem Moment der Zeitvergeudung in der Schlange, war das eine paradiesische Vorstellung. Da bleiben dann natürlich auch einige Arbeitsplätze auf der Strecke. Ich erinnerte mich, das war gar nicht nur meine Vorstellung, das war auch eine Meldung, die mir gerade wieder durch den Kopf schoss:

Erster Amazon-Supermarkt ohne Kassen öffnet für das Publikum in Seattle/USA“.

Ein Jahr vorher lief der Laden wohl erfolgreich im Test nur mit Amazon-Mitarbeitern. Du gehst rein, legst deine Waren gleich in deine Einkaufstasche und verlässt das Geschäft, ohne noch umpacken zu müssen. Vorher musst du die Amazon Go App herunterladen, um mit dem Telefon die Schranke zum Geschäft zu öffnen und später wird damit auch automatisch die Rechnung von deinem Amazon-Konto beglichen. In dem SB Laden befinden sich dutzende von Kameras und Sensoren, die jeden Einkauf registrieren. Jeder Regalboden soll darüber hinaus mit einer Waage versehen sein, um entnommene Waren zu registrieren. Auch Diebe sollen keine Chance haben, denn das verdecken von Waren ist wohl unmöglich.

Eine neu Einkaufszeit beginnt jetzt für alle Kunden, zumindest in Seattle. Wann wird sie bei uns zum Alltag? Es wird wohl schneller gehen, als viele Menschen es sich vorstellen können. Bisher ist warten und umpacken der Waren noch standard aber der „Supermarkt“, der seinen Namen dann wirklich gerecht wird, dürfte nicht mehr fern sein. Endlich war ich an der Kasse….

PS

Kein Kassenpersonal mehr, aber der Supermarkt von Amazon hat sogar mehr Jobs geschaffen, als ein normaler Supermarkt – nur eben in Büros und nicht an der Kasse.

„Googel Home“ der Haushaltsassistent, aber Achtung!


Auch GOOGEL Home  scheint nur an den Daten des Nutzers interessiert. Wenn man ca. 150 Euro für das Gerät bezahlt ist man dabei. Der Straussenei große Lautsprecher, mit dem man sein ganzes Haus steuern kann (bei Besitz von Smart Home System), sonst ist es ein nettes Spielzeug, wer es mag, die Sekretärin für zu Hause.

Dafür holt sich GOOGEL Informationen mit der Abhörfunktion, wenn das Mikrofon  offen ist, kompletter Zugriff auf alle GOOGE – Konten, Suchanfragen, Browserverlauf und Standort. Amazon „Echo“ läßt grüssen.