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Corona-Falle – warum freiwilliges Handy-Tracking nicht funktioniert.

Vorweg, diese App kann überall hin aber nie auf mein Handy. Es muss aber unbedingt ein Tool her gegen diese Corona-Pandemie wie einige meinen.

Unser Grundgesetz sagt:

Artikel 3, Abs. 3: „Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.“ Auch nicht wegen seines Alters, seiner Krankheiten, seiner Risikogruppe. Das widerspricht dem Gleichheitsgrundsatz und dem Diskriminierungsverbot.

In der Corona-Krise aufpassen Politiker!

Dabei ist Corona-Handy-Tracking auch gefährlich.
Die Bluetooth-Technik ist sehr fragwürdig, wie auch der zugesagte Datenschutz, wie im Beitrag von NETZPOLITIK.ORG ⬇️ zu lesen ist und viele weitere nachvollziehbare Einwände, die ich nur unterstützen kann. Anonym und freiwillig geht nicht, darum wird es so nicht bleiben.
Langfristig geht es um die Vorteile des Teilens von Daten! Wer freiwillig mit dieser App arbeitet, ist sich über die Konsequenzen nicht im Klaren.
Betrachtet wurde bisher nicht was genau passiert, wenn die App anzeigt in 1,3 m Abstand ist ein Corona-Infizierter in meiner Nähe.
Vielleicht im Kino, Theater, Club, Arbeit, Konzert, Kongress, Flughafen, Bahnhof, Kasse und 1000 andere Gelegenheiten bei noch 80 Millionen anderen Menschen.
Der Zeitraum zwischen Infektion und Beginn von Symptomen beträgt 2 bis 14 Tage. Deshalb werden Verdachtsfälle zwei Wochen isoliert.
Ich soll mich bei Halsschmerzen oder vorher in Selbst-Quarantäne begeben und beim Gesundheitsamt melden. Eine quälende Zeit beginnt.
Ab wann ist SARS-CoV-2 nachweisbar, sagen wir mal heute am 7. Tag. Am 8. Tag wird eine Probe genommen.
Wenn alles gut klappt, habe ich nach 2-3 Tagen das Ergebnis. Mein Ergebnis, kein Virus ich bin erleichtert.

Nach ca. 14 Tagen gehe ich erstmals wieder zur Arbeit und sage alles gut, Fehlalarm. Die Kollegen sagen, hast dich ja gut erholen können. Der Chef meinte, sie sind in dieser Woche schon der vierte Fehlalarm, irgendwann müssen wir das vom Urlaub abrechnen. Aber bitte nicht nochmal.
Ich habe die App wieder deinstalliert, ich liebe meinen Job.

Wenn unser Gesundheitssystem an seine Grenzen kommt, wird ein Digitalesytem, die Corona-App, nicht das Heilmittel sein. Wir wissen nicht wieviel sind wo inviziert. Wir wissen nicht wie viel sind schon immun. Flächenuntersuchungen, Impfstoffe, Minutentests und Schutzausrüstungen für alle, helfen letztlich weiter.
⬇️

In diesem Beitrag von netzpolitik.org ein vernichtenden Urteil zur Corona-Handy-Tracking-App

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