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Geschichte: Vom Bibergeil zum Aspirin

Der Naturstoff eines Tieres, nämlich der des Bibers, enthält ein Schmerzmittel: das sogenannte Bibergeil, ein Sekret aus der Analdrüse des Bibers.

Dieses Sekret wurde bis ins 19. Jahrhundert gegen Krämpfe eingesetzt. Doch den Wirkstoff künstlich herzustellen, gelang lange Zeit nicht. Es entstanden zu viele schädliche Nebenstoffe oder die Substanz zerfiel.
Synthese und Patentanmeldung
Der Durchbruch geschah dann 1897 in Wuppertal: In einem Labor des Chemie-Unternehmens Bayer gelang es dem Chemiker Felix Hoffmann erstmalig, die Acetylsalicylsäure, den Wirkstoff von Aspirin, in chemisch reiner und haltbarer Form zu synthetisieren. Zwei Jahre später wird Aspirin in die Warenzeichenrolle des Kaiserlichen Patentamtes in Berlin eingetragen. Zunächst kommt das Schmerzmittel als Pulver auf den Markt, ist aber bereits ein Jahr später als eines der ersten Medikamente überhaupt in der klassischen Tablettenform.

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