Referendum in der Türkei: OSZE beklagt Wahlbehinderung | ZEIT ONLINE

Die sogenannte  „freie Wahl“ in der Türkei gibt es nicht. In der Türkei sind Beobachter zugelassen, bei den Auslandswahlen, z. B in den Konsulaten und anderen ausländischen Wahleinrichtungen, sind Wahlbeobachter ausgeschlossen. Was da passiert ist völlig unbekannt, undurchsichtig und für Aussenstehende nicht nachvollziehbar. Manipulationen der Ergebnisse sind nicht auszuschließen. Wie?

Womöglich könnten vorwiegend Stimmen von Oppositionswählern gezielt als ungültig gekennzeichnet worden. Experten werden auch diesmal auf die Zahl aller ungültigen Stimmen in der Türkei achten. Zwei Prozent gelten als normaler Wert. Alles, was darüber liegt, ist verdächtig und wäre ein starker Indiz für Wahlbetrug der türkischen Regierung. 

Auszug aus dem Bericht:

Nach Ansicht von Michael Link, dem Leiter der OSZE-Wahlbeobachtermission in der Türkei, sind die Gegner der Verfassungsänderung in der Türkei enormen Behinderungen ausgesetzt. In einem Interview mit der Welt sagte Link, die Anhänger der Nein-Kampagne würden eingeschüchtert und viele regierungsnahe Medien zeichneten über die Nein-Anhänger ein Bild voller Feinde, Machenschaften und Konspiration.

Mehr:  

http://www.zeit.de/politik/ausland/2017-04/referendum-tuerkei-osze-wahlbehinderung-michael-link