Frank Walter Steinmeier im März 2017 Bundespräsident aber…

Selbst der verspiegelte Spiegel meinte zur Wahl, im Gegensatzt zu Trump. Dabei ist das Establishment unverzichtbar – wie das Beispiel Frank-Walter Steinmeier zeigt. Ich sage, nicht’s ist alternativlos, außer der Tod. Joachim Gauck gehört übrigens nicht zum Establishment und es klappte auch.

Eine Wahl die von vielen Deutschen als gelungen bezeichnet wird. Ob er den Anforderungen, die die Bevölkerung an ihn stellt gerecht wird, wird er in der Zukunft  beweisen müssen. Seine Vita zeigt auch, das er für zukünftige Vorteile einer Mehrheit, Empathie für die Minderheiten in diesem Land vermissen ließ.

Steinmeier  wurde am 7. Juli 1999 Chef des Bundeskanzleramtes. Steinmeier war ein enger politischer Vertrauter Schröders. Er wirkte meist als Manager im Hintergrund und repräsentierte als Politiker den Typus des Machtmaklers. Zudem schrieb er Strategiepapiere der SPD wie:

Er gehörte dem Steuerungskreis zur Umsetzung der Hartz-Reformen an und war an der Vorziehung der Steuerreform 2003 beteiligt. Er hat mit seiner Überzeugung (damals wie heute) Millionen von Deutschen sehr viel Leid zugefügt. Die es ihm nie vergessen haben.

Nach dem Austritt von Steinmeier aus der Tagespolitik und der SPD-Führung und dem Eintritt von Martin Schulz als Heilsbringer der SPD wurde die SPD wieder wählbar. Das legt auch den Schluss nahe, das Steinmeier zwei Jahrzehnte am Niedergang der SPD maßgeblich beteiligt war.

Sicherlich kann ein Jurist wie Steinmeier auch Empathie empfinden. Für nahestehende Menschen mit Sicherheit. Für viele Millionen zu Unrecht benachteiligter Mitbürger in unserer Bundesrepublik auch? Das muss er erst noch unter Beweis stellen.