Werner Mitsch ein Meister von Aphorismen (1936 – 2009)  

40.000 Aphorismen, damit gehört Werner Mitsch zu den produktivsten deutschsprachigen Autoren dieser Gattung. Es lohnt sich,  sich mit seinen Werken zu befassen, weil es einfach Spass macht. Hier und da ist ein kleines Büchlein von ihm auch gern einmal ein liebenswertes Mitbringsel. 

Worte spielen lassen: 

Demokratie:  Keiner macht sich Gedanken. Und jeder darf sagen, was er will.

Bei Wahlen geht’s um Mehrheiten, nicht um Wahrheiten.

In schlimmen Zeiten sind Denkende Andersdenkende.

Für die Schadenfreude ist die Freude zu schade.

Karneval ist Nonsens in Rheinkultur. 

Der Manager ist die Krone der Erschöpfung.

Wer nicht Wort halten kann, sollte auch keine Rede halten.

Ich kann auf ein bewegtes Leben zurückblicken, sagte die Marionette.

Ehe Männer nicht Männer werden, sollten Männer nicht Ehemänner werden.

Nicht jeder Unternehmer, der stiften geht, ist ein Mäzen.

Es ist schon ein großer Unterschied, ob man etwas aus sich gemacht hat oder ob man nur etwas geworden ist.

Alles, was Rang und Namen hat, hat auch Vorrechte und Privilegien.

Man kann den Versicherungsgesellschaften manches vorwerfen. Aber schadenfroh sind sie nie.

Humor ist etwas, das vielen nicht in den Gram paßt.

Vieles über ihn und seine Werke:  

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Werner_Mitsch