Martin Schulz einer für’s Volk

Der Paukenschlag bei der SPD, nicht Gabriel sondern Martin Schulz soll Kanzlerkandidat machen. Vor einem halben Jahr hat die gesamte deutsche Presse und viele sogenannte politische Fachleute die Art, das Können und die Wirkung von picsart_02-03-06.52.35.jpg

Martin Schulz als Kanzlerkandidat der SPD wohlwollend beurteilt. Die Menschen wollen heute, noch weit mehr als damals,  klare Aussagen und Taten. Das ist dem Mann zuzutrauen. Ein Mann der den gesellschaftlichen Rechtsruck in Deutschland stoppen kann. Das war damals schon so: 

Stephan-Andreas Casdorff (Tagesspiegel) hat das schon vor vier Monaten beschrieben. 

K-Frage in der SPD: Martin Schulz – einer fürs Volk

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3 Kommentare zu “Martin Schulz einer für’s Volk”

  1. Ob der neue Hoffnungsträger der SPD, Martin Schulz, klare Kante zeigen wird? Klare Kante zeigen kann? Darf? Wir werden sehen ob gesetzlich legitimierte Rechtsbeugung im Sinne des Geldadels weiter Bestand haben wird! Oder ob gut formulierte Marketingsprüche unsere Medien bereichern werden, aber den Ausgegrenzten und Diffamierten die Respektierung ihrer Menschenwürde weiterhin von Staatswegen versagt bleibt.
    Man wird wohl die Emotionalität von Herrn Schulz als authentischer wahrnehmen als die gespielte Empathie der amtierenden Bundeskanzlerin.
    Aber: Ein neuer Vorsitzender der SPD macht aus der SPD noch keine neue Partei! Die Masse der Leute in dieser Partei die zugunsten eines kleinen Vorteils für sich selbst ihre Ideale verraten sind noch immer da! Z.B. als Außenminister 😈, Fraktionsvorsitzender 😈, Oberbürgermeister 😈, Kreisvorsitzender oder Landrat…

    Schon mit dem Kanzler Schröder hat die SPD ihre Basis verlassen. Nun wundert sie sich, dass diese Basis bei der AfD, bei den Grünen, bei den Nichtwählern oder sonst wo sind. Ich nehme Herrn Schulz sogar das ab, was er bei Anne Will in einer eigens für Ihn organisierten One-Man-Show mit Befragerin A.Will gesagt hat.

    Ich weiß aber auch, dass er mit den gleichen Leuten, die seinerzeit die handwerklich schlecht gemachten Hartzgesetze durchgesetzt haben, dass er mit den gleichen Leuten, die die Entsolidarisierung und Diffamierung Andersdenkenden befördert haben, dass er mit den gleichen Leuten die alles dafür getan haben, dass viele Familien nicht mehr von dem Lohn ihrer Arbeit in Würde leben können usw. wird arbeiten müssen.
    Es gibt keine anderen Leute in der SPD, außer denen, die schon da sind! Er kann vielleicht ein paar Leute im Zaum halten, mit Sicherheit aber nicht die Masse an selbstgerechten Entsolidarisierern innerhalb der Wirtschafts-SPD.

    Schulz hat nun knapp neun Monate Zeit, um diese Leute zu identifizieren, der Öffentlichkeit zu zeigen, dass diese Leute innerhalb der SPD nichts mehr zu sagen haben, er hat deren Entmachtung nachzuweisen und dann eine Mannschaft aus unverbrauchten Köpfen zu präsentieren. Dann kann’s was werden mit der Machtübernahme.
    Ob dass diejenigen, die heute das Sagen haben und von der SPD profitieren, das sich werden gefallen lassen? Hinterfotzige Grabenkriege scheinen mir vorprogrammiert.
    Viel Stoff für viele Kommentare kommt da auf uns zu. 😉 Aber ein neuer Kanzler? Das ist eher fraglich!

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    1. Vielen Dank für den Beitrag. Im Artikel 21 der Verfassung steht „Die Parteien wirken bei der politischen Willensbildung mit“.

      Alle Parteien WERBEN für ihre politischen Ziele um bei Wahlen die Mehrheit zu erringen, um dann ihre Ideen durchzusetzen. Wer das mit seinem KANDITATEN am überzeugensten macht, hat eine gute Chance bei der Wahl. Das versucht die SPD im Moment, nicht mehr und nicht weniger und sie macht es nicht schlecht. Ob es reicht? 30 bis 40 Prozent der Wähler bei einer Bundestagswahl entscheiden sich innerhalb der letzten 14 Tagen vor der Wahl und nicht jetzt.

      In unserer jetzigen Parteiendemokratie dürfte es sehr schwierig sein, auch nur eine Partei zu finden, die in ihrer Vergangenheit und ihrer Gegenwart nicht schon einige dicke Fehler gemacht hat. Die SPD z.B. wurde vom Wähler dafür über ein Jahrzehnt zurecht abgestraft, vielleicht wird es diesmal die CDU/CSU sein.

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  2. Ich glaube, dass auch Schulz weiß, dass er gegen die ewige Merkel auf verlorenem Posten steht. Auch wenn ich früher mal Sozialdemokrat war – oder eben gerade deswegen -, er wird die SPD nicht kurz- oder mittelfristig aus dem Tief herausholen. Ihn fehlt es meiner Meinung nach schlichtweg an Charisma. Aber trotzdem gutes Gelingen.

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