Einblick in den Ernährungsreport 2016 – erschienen 1/2017

opener-ernaehrungsreport-1
Es ist besser geworden, aber noch liegt ein gehöriger Weg vor uns.

Ganz in Ruhe habe ich mir den Ernährungsreport 2016, unseres Bundesministers für Ernährung und Landwirtschaft, in Ruhe angesehen und war doch ein bisschen überrascht, was ich in dem kurzweiligen, kurzen, 29-seitigen Report, mit seinen illustrierten  Beiträgen zu lesen bekam. Jeder der im Internet unterwegs ist, hat das Gefühl, dass gesunde Ernährung, mit frischen Waren, die Zubereitung und das Kochen von Essen in der Familie und im Freundeskreis, eine herausragende Rolle in Deutschland spielt und  in unserer Gesellschaft einen hohen Stellenwert hat. Das scheint aber nicht mehr so zu sein. (Verzerrte Medien)

Mit nur drei Prozent der Befragten liegt die Zahl derer, die
nie Fleisch oder Wurst essen, recht niedrig. Frauen sind mit
sechs Prozent bei den Vegetariern viel häufiger vertreten
als Männer (1 %). Eine wirkliche Minderheit, selbst wenn die Zuwachsraten steigen.

In Einzelhaushalten geht das kochen mit frischen Produkten immer weiter zurück und bei Familien, wird aus Zeitgründen, immer öfter ein Fertiggericht in die Mikrowelle geschoben oder Eingefrorenes aufgewärmt. Die Quintessenz ist, wenn man mal einen Blick in die Zukunft wagt, dass die Mehrzahl der Deutschen zwar gerne kocht aber aus Zeitgründen darauf verzichtet.

Woher sollen eigentlich die heute Jüngsten lernen, wie man mit frischen Lebensmitteln umgeht und sie zubereitet, wenn die Eltern es nicht mehr praktizieren?

Acht Minuten in den Report reinschauen und man hat den Überblick:

ernaehrungsreport-2016-erschienen1-17