Nur noch gespaltene Länder mit Bürgerkriegsmentalität- hallo das ist Demokratie 

 

Nach jeder Wahl oder Abstimmung in den letzten Jahren hört man immer wieder die Aussage von Journalisten nach der Wahl, „Wir haben es mit einem tief gespaltenen Land zu tun“. Man kann dabei das Gefühl haben, dass bald ein Bürgerkrieg, aufgrund des Wahlergebnisses, ausbricht.

Brexit, US-Wahl, Österreichs Bundespräsidenten Wahl, Italien Referendum sind die letzten Beispiele in denen Journalisten, wie auch Politiker von der großen Gefahr der tiefgespaltenen Länder sprachen und sprechen und damit eine weitere Gefahr für das Land suggerieren.

Wo leben diese Menschen, die so argumentieren?  Oder geht es nur im Schlagzeilen? Wer in einer Demokratie lebt, weiß seit vielen Jahrzehnten, das nach einer Wahl ein Großteil der Nation enttäuscht sein wird, weil die Andern gewonnen haben. Ist das aber in einer Demokratie nicht normal. Der Verlierer akzeptiert das Ergebnis, der Gewinner versucht das Beste für Deutschland im Rahmen seines Wahlprogramms. Diese Normalität wird aber in keiner Weise als normal kommuniziert.

Nach dem Krieg, als noch ein großer Teil von Nazideutschland mit wählte, hatten wir auch schon nach der Wahl eine geteilte Nation und seit dem immer wieder. Sollte das nicht mehr so sein, haben wir wahrscheinlich keine Demokratie mehr. Die Medien, Politiker und Wahlverlierer sollten sich darüber klar sein und ihre Veröffentlichungen entsprechend der Normalität anpassen und für die Demokratie argumentieren.