Kosmetika / Studie: Jedes dritte Peeling, jeder fünfte Lippenstift belastet und viel mehr

Kosmetik, gesund geht anders, aufpassen wohin man was, auf Dauer schmiert.

Die langlebigen Kunststoffe Polyethylen und Polypropylen werden in Form von Mikrogranulat in der Kosmetikindustrie als Bindemittel, Emulsionsstabilisatoren und Filmbildner eingesetzt, beispielsweise in Zahnpasten, Peelings und Makeup.

Die größten Mengen tragen wohl Peelinggels in die Umwelt ein, deren „Massageperlen“ häufig schlichtes Plastikgranulat sind. Da dieses in Kläranlagen weder abgebaut noch zurückgehalten werden kann, gelangt es ungemindert in die Umwelt.

In Flüssen, Seen und Meeren angelangt, stellt das Mikroplastik nicht nur selbst eine weitere Belastung dar, sondern verschärft auch die Wirkung bereits vorhandener Umweltgifte. Aufgrund seiner Struktur zieht es Schadstoffe an wie ein Schwamm und da sein Schwimmverhalten jenem von Plankton ähnelt, werden Kunst- und Schadstoff verstärkt gefressen.

Zum Beispiel von Heringen, den Futterfischen von Robben und Walen. Dadurch gelangen mit dem Mikroplastik erhöht Umweltgifte in die Nahrungskette. Und so landen schließlich die „Reinigungsperlen“ aus unserer Kosmetik mitsamt ihrem Giftrucksack in den Organen der bedrohten Meeressäuger. Mit weitreichenden Folgen für Gesundheit und Widerstandskraft der Tiere.

http://enorm-magazin.de/kosmetik-ohne-plastik

Naturkosmetik ohne Plastik: 

http://www.kontrollierte-naturkosmetik.de/hersteller_naturkosmetik.htm

ZDF-Magazin „WISO“: Umweltministerium lehnt Verbot von Mikroplastik in Kosmetika ab / Freiwilliger Ausstieg der Industrie vereinbart / Studie: Jedes dritte Peeling, jeder fünfte Lippenstift belastet | Pressemitteilung ZDF

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