Doping im Freizeitsport, die Frage nach dem warum?

Olympiade und Doping  sind dieser Tage einfach nicht zu trennen. Warum Profisportler zu Dopingmittel jeglicher Art greifen ist wissenschaftlich und repräsentativ genügend untersucht worden. Existenzängste und Leistungsdruck spielen eine Rolle. Versagensangst, Burnout, Depression, Wettbetrug, spielen eine weitere Rolle. (1.100 Deutsche Athleten wurden von der Sporthochschule Köln zu ihren Problemen befragt). 

Wo finden wir die Probleme bei dem normalen Hobbysportler??? Ich habe die nicht, auch wenn ich öfter als dreimal in der Woche meinen Sport, auch unter den Augen “ Vieler“ betreibe. Natürlich will man sich beim Sport auch einmal gegeneinander messen, wenn man die Grenzen kennt ist das normal und da ist der Sport auch der richtige „Spielplatz“. Wenn man dann verliert bekommt man doch keine Versagungs-oder Existenzangst. 
Wissenschaftler und Fachleute sind sich ziemlich einig, dass sich über eine Million Freizeitsportler regelmäßig dopen. Bei den  Frauen ist die Quote geringer. Insgesamt zeigen Studien das ca. 13,5%  der Hobbysportler bewusst Steroide und andere Mittel einnehmen. Da sind die unbewussten „Doper“, die über Nahrungsergänzungsmittel, die zu ca. 15 bis 20 %  ebenfalls belastet sein können, nicht mit gerechnet. Studien belegen das die Sportler, die bis zu dreimal oder öfter in der Woche trainieren, am häufigsten betroffen sind.

Ich betreibe seit frühester Jugend regelmäßig, über Jahrzehnte,  unterschiedliche Sportarten, aber auf die Idee mich zu dopen, außer vielleicht mit einer Tasse Kaffee, bin ich nie gekommen. Für mich hat Sport auch etwas mit Ethik zu tun, mit fließenden Bewegungsabläufen und auch mit Ästhetik und Gesundheit und so denkt und handelt auch die große Mehrheit der Hobbysportler. Gott sei Dank!

Heute scheint bei einigen der Freizeitsport vielfach eine andere Prämissen zu habe. Sie glauben beim Sport schnell abnehmen zu müssen, um bald eine Traumfigur zu erreichen, egal wie. Oder es müssen die Kraft- Muskel- und Ausdauerwerte schnell gesteigert werden, egal wie. Wer ein Fahrrad im Wert eines Kleinwagens zum Sport einsetzt, muss dem natürlich gerecht werden und seine Leistung in der Gruppe anpassen, egal wie. Freizeitsport sehen heute viele wie Arbeit, nur Effizienz, Leistung, Ergebnisse sind entscheidend. Sport gehört letztlich bei denen zum weiteren Tagesstress und wenn man nicht zu Frieden ist mit dem Ergebnis, wird zum „Mittelchen“ gegriffen. So einfach ist das mit dem Sport ohne Spaß.

Warnung vor den unterschiedlichen Dopingmittel (Stimulantien, Narkotika, Anabolika, Diuretika, usw.) 
Die Folgen:

Schlaganfall

Brustwachstum

Impotenz

Körperentwässerung/Herzprobleme

Wesensveränderung

Hodenkrebs

Auch Tot

Vorsicht bei Nahrungergänzungsmittel