Hauptstadt der Babys

Es macht Freude, wenn man hört das in Berlin weniger gestorben als gelebt wird als sonst in Deutschland, ausgenommen Hamburg. Ja, in Berlin sind im letzten Jahr tatsächlich 3.752 Babys mehr zur Welt gekommen als Berliner gestorben sind (Hamburg 2.205). Es soll auch noch einige Jahre so bleiben.

Woran das liegt, darüber gibt es unterschiedliche Meinungen. Politiker führen es auf ihre Familienpolitik zurück. Andere sagen, es gab und gibt in den nächsten Jahren viele potentielle Mütter aus der Baby-Boomer-Generation oder die Menschen empfinden, dass die Gesellschaft kinderfreundlicher geworden ist.  Auch den Spruch Berlin ist die Hauptstadt der Liebe hat man schon gelesen.

Was war das?

Am wichtigsten für die Paare ist auf jeden Fall eine gute Betreuung der Kinder und auch die Familienförderung, mit all ihren Facetten, hat eine große Zustimmung unter den zukünftigen Eltern.

Sicherlich spielen alle Faktoren irgendwo, bei der Entscheidung Eltern zu werden, eine Rolle. In Berlin zumindest scheint einiges gut zu laufen, wenn sich junge Eltern hier wohl fühlen.

Schade ist, dass diese Tendenz  in den anderen Bundesländern nicht so positiv ist, dort wird noch mehr gestorben als geboren. Darum schrumpft Deutschlands  Bevölkerung vorerst weiter.