Berlin, das Armenhaus Deutschlands!

Der neue Armutsbericht des Paritätischen Wohlfahrtsverbands ist eine der gründlichen Sozialstudien in der Republik und diese sagt aus, die Armutsquote in Berlin liegt bei 20 Prozent, also jeder Fünfte in Berlin ist arm. Arm ist nicht gleich Elend, sondern bedeutet man hat keine gesellschaftliche Teilhabe am Leben, die Geld kosten …Kino, Urlaub, Vereine usw., für sich und seine Kinder und das ist beschämend genug.

Man kann also auch sagen, Berlin ist die Hauptstadt der Armen.

Berlin ist eines der ärmsten Bundesländer und  doch geht es der Stadt besser als seit langer Zeit. In dem neuen Prognos-Zukunftatlas ist Berlin der Aufsteiger und liegt von 402 Kreisen auf Platz 114. Da geht es aber nur um Potentiale der Region und  deren Entwicklungsdynamik. Guckt man sich in der Prognose-Studie aber nur die Wohlstandkriterien an liegt Berlin auch hier auf Platz 401 von 402.

Man kann nur hoffen, daß mit der prognostizierten positiven Entwicklung der Stadt, auch die „Hauptstadt der Armen“, eine bessere Entwicklung nimmt und dazu sind alle Berliner-, und Bundespolitiker in die Pflicht zu nehmen. Auch Bayern, die vor vielen Jahrzehnten das Armenhaus in Deutschland waren und denen alle damaligen Bundesländer mit dem Finanzausgleich halfen. Was die Bayern heute ablehnen. Was sie wissen müssen zuerst trifft es immer und am härtesten die Unterprivilegierten und dazu zählen auch die Kinder, von denen es in Berlin  über 500.000 gibt. 1/3 davon leben heute schon von Harz vier.

Trotzdem bleibt Berlin meine Hauptstadt, die sich mit jedem Tag zum besseren weiterentwickeln muss und wird.