Mehr Sport heißt nicht gleichzeitig auch mehr Kalorienverbrauch und die Erkenntnis ist relativ neu.

US-Forscher haben im Fachblatt Current Biology veröffentlicht, das mehr Sport nicht gleichzeitig auch mehr Kalorienverbrauch bedeutet. Die Wissenschaftler vermuten, dass wenn man sich auch sehr viel mehr beim Sport bewegt, also das Training sehr  stark intensiviert der Kalorienverbrauch ab einem gewissen Punkt stagniert.
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Der Körper stellt sich mit der Zeit auf einen bestimmten Kalorienverbrauch ein, er gewöhnt sich an die stärkere Belastung. Also exzessives Training ist keine gute Möglichkeit um abzunehmen.

Hermann Pontzer von der City Uni  of New York sagte, was das für die sportliche Betätigung bedeutet. In einigen Studien hat man festgestellt das körperlich die aktivsten Menschen genau soviel Kalorien verbrauchten, wie Leute die nur normal aktiv waren. Untersucht wurde auch eine Volksgruppe in Afrika, die lange Strecken zurücklegt und unglaublich aktiv und hart arbeitet. Ihr Kalorienverbrauch ist aber trotzdem nur so hoch wie er bei normalen US-Amerikanern oder Europäern ist.

Immer neuere  Studien belegen, dass langfristige Effekte von Bewegung und Stoffwechsel, also diese Zusammenhänge zwischen körperlicher Aktivität und Energieverbrauch, weit komplexer sind als man bisher annahm. Die Forscher wollen jetzt untersuchen wie sich der Körper an die Veränderung bei hoher Aktivität anpasst und immer mehr Energie bereitstellt ohne zusätzliche Kalorien zu verbrauchen.

Eins ist klar, Sport scheint nur begrenzt beim Abnehmen zu helfen und sehr hartes Training kann dem Muskelaufbau helfen aber nicht unbedingt  im gleichen Verhältnis dem Kalorienverbrauch. Dieser „Break Even Point“  bleibt noch ein Geheimnis. Bewegung und Training ist und bleibt wichtig für unsere Gesundheit und da gibt es keine zwei Meinungen, das meinten auch alle Beteiligten in ihren Veröffentlichungen.

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