Bauern-Förderung oder ich will jetzt endlich Hilfe verdammt.

Milchbauern und Bauern allgemein haben eine Lobby, die Politiker in Deutschland und Europa auffordern etwas für sie zu tun, besonders wenn ihr Geschäft nicht läuft. Sie demonstrieren auf den Straßen, was ihr gutes Recht ist, um Erleichterungen zu erreichen, die in der Regel der Steuerzahler aufbringen muß. Allein in Europa in diesem Jahr 56 MILLIARDEN Euro.

Als kleines Beispiel Auszug aus:
Top Agrar 8/2015

1.Die 40 %-Förderung bekommt kaum einer.

2. Sie schreiben, dass in Bayern der Umstieg von der Anbinde- zur Laufstallhaltung mit bis zu 40 % gefördert wird. Das gilt aber nur für Investitionen bis zu 300 000 €. Darüber hinaus wird nur mit 35 % gefördert und das auch nur bis zu einer Förderobergrenze von 750 000 €. Fahrsilo und Güllelagerung sind ausgeschlossen.

Als Laie hat man das Gefühl die Förderung kann nicht groß genug sein. Wenn die Milchbauer-Lobby davon spricht, dass Milch billiger als Wasser ist, kann man auch fragen, ist denn Milch so wertvoll wie Wasser auf der Welt?

Jetzt stelle man sich vor, bei den Bäckereibetrieben läuft es nicht so und alle Bäcker demonstrieren dagegen auf der Strasse. Danach läuft das Geschäft der Blumenhändler nicht und die demonstrieren und sperren Grenzübergänge mit ihren Dornengestecken.

Der Milchbauer ist Unternehmer, hat ein Unternehmen, das ein Unternehmensrisiko tragen muss und das keine wesentliche Förderung erhalten sollte. Wenn kleine Milchbauern keinen Weg finden ihr Produkt zu vermarkten ist es nicht anderes als bei den Bäckern und Blumenhändlern. Auch wenn es sich mit Fördergeldern, aus den Steuergeldern der Mitmenschen,  leichter leben läßt………..