Für wen arbeitet eigentlich der Tod? Eine Geschichte.

Der Tod ist unsterblich und lebt immer.

Spiel mir das Lied vom Tod

Allein diese Aussage läßt den Schluß zu, dass sein Chef, wenn der Tod angestellt wäre, ebenfalls unsterblich sein muß, also ein Gott sein könnte. Viele Gläubige, welcher Glaubensart auch immer, ob Hindu oder Christ, akzeptieren diese direkte Verbindung nicht gern und es spricht auch einiges dagegen. 

Der Schluss liegt nahe das er tatsächlich selbstständig ist. Das bedeuted der Tod ist Unternehmer und hat ein unvorstellbar großes Aktionsgebiet, denn Sterne und Galaxien, Tiere und Menschen sterben im Universum und das Geschäft erledigt allein der Tod. Er muss genial organisiert sein und sich permanent otimieren, denn große Katastrophen sind vielleicht auch für ihn nicht vorhersehbar. Schauen wir uns sein Geschäft auf der Erde, am Beispiel der Meschen an.

Von wem erhält der Tod seine totbringenden Aufträge? Wenn wir Menschen alt oder krank sind, könnten wir selbst der Auslöser unseres eigenen Todes sein, weil uns die Energie zum weiterleben fehlt oder wir einfach keine Meinung mehr haben. Der Tod als fairer Geschäftspartner? Er nimmt aber auch Geschäfte an, die nicht immer sauber sind, tot im Verkehr und durch Mord.

Große Kunden für ihn sind die, die Völkermorde, Massenmorde und Kriege organisieren und auslösen und dem Tod sein todbringendes Geschäft damit ermöglichen. Die Einstellung zum Tod hängt oft von den Umständen ab. Mal verstehen wir ihn, mal verdammen wir seine Aktivität. Irgendwie hat er doch etwas Menschliches.

„Spiel mir das Lied vom Tod“, aber bitte nicht heute, ich warte lieber noch ein wenig.