85 Personen besitzen mehr als 3,5 Milliarden Menschen

Spitzenmanager und Wirtschaftsbosse aus der ganzen Welt treffen sich in Davos. Die Top-Eliten stellen dort ihre Welt dar. Die Hilfsorganisation Oxfam zeigt, in ihrer Studie, die andere Welt. Irgendetwas stimmt da nicht. Die Gegensätze zwischen Arm und Reich, Norden und Süden, besitzend und besitzlos nimmt gewaltig zu. Wir brauchen uns also nicht zu wundern, wenn Menschenströme in die wirtschaftlich starken Regionen dieser Erde wandern. Sicherlich ist in den letzten 30 Jahren die extreme Armut zurückgegangen, dafür ist durch die Globalisierung und das neue digitale Zeitalter eine zunehmende Ungerechtigkeit bei der Verteilung des Vermögens aufgetreten. Wohlhabende Eliten beeinflussen die Politik zu ihren Gunsten.

Oxfam-Studie:

2016 besitzt 1 Prozent der Weltbevölkerung mehr als der gesamte Rest.

Das Vermögen der 80 reichsten Menschen hat sich zwischen 2009 und 2014 verdoppelt, sie besitzen genauso viel, wie die ärmeren 50 Prozent der Weltbevölkerung zusammen.

Auf der ganzen Welt nimmt soziale Ungleichheit zu. 70 Prozent der Weltbevölkerung leben in Ländern, in denen die Kluft zwischen Arm und Reich in den vergangenen Jahren größer geworden ist.

Allein die reichsten 85 Personen besitzen genauso viel wie die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung – und das sind insgesamt rund 3,5 Milliarden Menschen.

Man kann das ändern dazu werden in der Studie Wege aufgezeigt. Wird das aber von den Politikern und den Besitzenden wirklich gewollt?
Wenn keine Änderung erfolgt, kann man davon ausgehen, dass Flüchtlingsströme, Kriege und Unruhen unsere Welt und damit auch Europa und letztlich auch Deutschland verändern. Eine gerechtere Umverteilung des Vermögens wäre sicherlich ein Ausweg aus diesem Katastrophen-Szenario.

Für den, der ins Detail gehen möchte mehr über Oxam:

http://de.wikipedia.org/wiki/Oxfam
http://www.oxfam.de/ueber-uns