PAUL BREITNER AUSSER RAND UND BAND

Breitner hatte in der Sport1-Sendung „Doppelpass“ indirekt die Arbeitsweise der Bayern-Konkurrenz kritisiert und so gegen die Bundesliga-Teams gewettert. „Wir können für die Unfähigkeit anderer Klubs und Verantwortlicher nichts“, sagte Breitner: „Hört auf mit diesem Schmarrn.“ Es ist richtig, das sich die Manager der anderen Fußball Bundesligisten gegen diese Art der Kritik zur Wehr setzen. Natürlich liegt es nicht an der Unfähigkeit der meisten Konkurrenten. Viele andere Faktoren spielen dabei auch eine entscheidende Rolle. Natürlich auch die Leistung des FC Bayern, besonders die von Uli Hoeneß.

Despektierliche, beleidigende und überhebliche Äußerungen zur Konkurrenz sind immer niveaulos. Aber so ist der Paul Breitner. In der Hoeneß-Affäre haben sich die Verantwortlichen der anderen Klubs seinerzeit wesentlich niveauvoller verhalten und das tun sie heute noch. Breitner, der alte Mann, wird diesen menschlichen Wert wohl nicht mehr erreichen. Das sich in dieser Sendung die „Bayernbeisitzer“ Strunz und Helmer das kommentarlos anhörten verwundert bald auch nicht mehr. Vielleicht sollte die Sendung zukünftig „FCBayernstammtisch“ heißen.