Alles Luschen, diese "Gewerkschaftstanker"

Alles Luschen, diese „Gewerkschaftstanker“ wie DGB und Konsorten. Vor 25 Jahren hatten die noch rund 11 Millionen Mitglieder. Heute haben alle Gewerkschaften in Deutschland noch rund 7,4 Millionen Mitglieder und jetzt nicht lachen, davon sind ca. 20 Prozent im Ruhestand. Na wunderbar, aber die Ruheständler sind wirklich noch aktiv, wenn es um Interviews geht, um so kleine Gewerkschaften, wie die GDL oder die der Pilotenvereinigung, in die Pfanne zu hauen.

Also nach Adam Riese bleiben rund 5,9 Millionen arbeitende Gewerkschaftler übrig. Bei ca. 38 Millionen Erwerbstätige (ohne Selbstständige) in Deutschland, kann man da nicht von einem guten Organisationsgrad der Gewerkschaften reden. Denn mit den Fusionen (1997-2001)der Gewerkschaften zu den großen, unflexiblen“ Tankergewerkschaften“ hat sich ihr Image so verschlechtert, dass sich die kleinen, aggressiveren Gewerkschaften wie GDL und Pilotenverband Cockpit, Marburger Bund (Ärzte), etablieren konnten. Sie vertraten ihre Klientel halt entschiedener, lauter und aggressiver. Ihre Vertreter sind noch Gewerkschaftsfunktionäre und keine pragmatischen Gewerkschaftsmanager, die denen von Unternehmen zum Verwechseln ähnlich sind.

Doch seien wir mal ehrlich, den 7,65 Millionen Minijobber (Stand Dez.2013) geht es nicht besser, wenn sie bei Verdi oder der IG Metall organisiert sind. Auch die exorbitante Entwicklung zwischen Arm und Reich konnten die deutschen „Gewerkschaftstanker“ nicht entschärfen, geschweige dann verhindern. Die Gewerkschaften haben auch dadurch in Deutschland, in den letzten Jahrzehnten, so maßgeblich an Macht, Einfluss, Gestaltungskraft und Mitgliedern verloren. Um diesen Trend umzukehren, müssen für die Zukunft auch die Methoden der großen Gewerkschaften, gegenüber Gegnern ?, Partnern?, bleiben wir bei Unternehmen, wesentlich entschiedener entgegen treten. Wenn die großen Gewerkschaften es nicht schaffen ALLEN Mitglieder wesentlich gerechter zu werden, sich viel entschiedener für ihre Belange einzusetzen, werden die kleinen Gewerkschaften stärker und es werden mehr werden.

Dies wollen die „Gewerkschaftstanker“, Frau Merkel, die Unternehmen und sogar die SPD, kaum zu glauben, mit dem superschlauen Gabriel und seine Assistentin Frau Nahles, durch ein neues Gesetz verhindern. Gott sei Dank wird es keinen Bestand vor dem Bundesverfassungsgericht haben, wie viele Politiker aller Parteien zu bedenken geben, denn es handelt gegen das Grundgesetzt. Unternehmen wie die Deutsche Bahn werden dann weiter zu Mutti Merkel rennen müssen, damit sie die GDL mit ihrem engagierten Chef Claus Weselsky zurückpfeift, aber das war ihm auch Wurst. Vor Gericht scheiterte die Bahn zweimal mit ihrem Versuch, den Streik der GDL zu stoppen. Ach übrigens, beide, die Gewerkschaft und das Staatsunternehmen Deutsche Bahn haben in dieser bisherigen Auseinandersetzung Politik gemacht und das war richtig so. Denn es ging auch um ein verfassungsmäßiges Grundrecht, neben den Tarif- Konditionen.

Mauergetrennt.  GDL… DB

Quellen
Statistisches Landesamt
Wikipedia
DGB
Medien