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Omikron-Varianten BA.4 und BA.5

Corona ist kein Spaß!

 KW 8/2022 | Basisschutz wird Minimalschutz und die Freiheit des Einzelnen wird zur Rücksichtslosigkeit.

              Weltbevölkerungsuhr            https://countrymeters.info/de/World#Population_clock.                                      Freitag der 22.Juli 2022 historisch.            Olaf Scholz: „Gemeinsam schwere Zeiten bewältigen“
Der Kanzler betonte, es gebe als Reaktion auf die russische Drosselung der Gaslieferungen ein klares Prinzip, nach dem seine Regierung handele. „You’ll never walk alone“, zitierte Scholz die berühmte Stadionhymne des FC Liverpool. „Dass wir gemeinsam diese schweren Zeiten bewältigen, dass wir zusammenhalten, NIEMAND wird mit seinen Herausforderungen und Problemen alleine gelassen“.                                                                               

BASF – / Ohne Gas das AUS / Blaupause


Kommentar : Ohne Gas kommt das Aus. Auch Deutschland ist nicht vor vernichtenden Katastrophen, sicher. Ganze Industrien, Handwerke, Gewerbe und Logistik würden untergehen oder das Land verlassen. Sie hinterlassen Millionen von Arbeitslosen und ihre Standorte, von der Kleinstadt bis zur Millionenmetropole würden mit ihren Menschen verheerenden Schaden nehmen.

BASF, ein Standort, von denen es zigtausende in Deutschland gibt, mal klein mal groß, zeigt im Detail mit welchen Ausmaßen zu rechnen ist. Dieser Gaskrieg mit Russland würde für Deutschland in kurzer Zeit in einer Katastrophe enden. Für den einzelnen Bürger, wie auch für die Wirtschaft. Sollte es dazu kommen hätte die Ampelregierung versagt, wie mit ihr auch andere Parteien. Denn der Bürger hatte keinen direkten Einfluß auf die Entscheidungen der Regierung im Ukraine Krieg. Die große Gefahr ist, dass die Demokratie danach eine ganz andere wird.

Leseempfehlung aus dem Tagesspiegel

https://epaper.tagesspiegel.de/article/f97dd8c4033598dc1eb456020dd489ba989a0b0f71e858e04eaeeb668551a54f Der Artikel wurde Ihnen von einem Abonnenten geschenkt und kann daher kostenfrei gelesen werden.

Vorab Auszug:

BASF Der größte Chemiekonzern der Welt ist zum Zentrum der Gaskrise geworden, denn nirgends wird in Deutschland mehr Gas benötigt als auf dem rund 1400 Fußballfelder großen Gelände. 37 Terawattstunden Gas verbraucht die BASF pro Jahr – mehr als ganz Berlin. Seitdem Russlands Präsident Wladimir Putin am Gashahn dreht, droht der BASF eine Vollbremsung. Sollte die Bundesregierung die finale dritte Stufe des Notfallplans Gas aktivieren, müsste sich die Industrie auf Rationierungen einstellen. Die Folgen wären dramatisch – für die 38 000 Beschäftigten von BASF, die Stadt Ludwigshafen und die ganze Republik.

„Wir brauchen Erdgas, sowohl zum Erzeugen von Energie, als auch als Rohstoff für unsere Produkte.“ Und die sind für Deutschland teils von entscheidender Bedeutung: 45 000 Verkaufsprodukte stellt die BASF in den mehr als 200 Produktionsanlagen am Standorther. Für die Autoindustrie, die Lebensmittelbranche, die Landwirtschaft. Und so ziemlich alles andere, was im Land benutzt und gekauft wird. Bei vielen Gütern liege der Marktanteil des Konzerns bei mehr als 30 Prozent, bei einigen auch bei 90 oder gar 100 Prozent. Doch dafür ist das Unternehmen auf Gas angewiesen. Auf sehr viel Gas.

Schmerzhafter werde das Problem, sollte die BASF noch weniger Gas bekommen als die aktuellen 66 Prozent. Die reduzierten Wertstoffketten müssten dann ganz heruntergefahren werden, so Liebelt: „Dann haben Deutschland und Europa ein richtiges Problem.“ Viele Lieferketten würden sofort kollabieren. „Wenn die BASF keine Kraftstoffadditive mehr herstellt, steht einen Tag später der Frankfurter Flughafen still.“ Auch auf der Straße würde man die Folgen schnell spüren. „In drei bis vier Wochen würde der Lkw-Verkehr in Deutschland zusammenbrechen, wenn wir und andere kein AdBlue mehr herstellen können.“ Tabletten in der Pharmaindustrie, Lebensmittelzusatzstoffe, Vitamine, Dialysefilter für Menschen mit Nierenversagen – überall könnte es rasch zu Engpässen kommen.

Doch die Angst verfängt, auch außerhalb des Werksgeländes. Denn das Schicksal von Ludwigshafen und seinen rund 170 000 Einwohnern ist eng verknüpft mit dem der BASF. Der Konzern ist der mit Abstand größte Arbeitgeber in der Region, finanziert Kulturveranstaltungen und Kitas. Die Kläranlage für mehrere Stadtteile wird auf dem Werksgelände betrieben, mittels Fernwärme werden Tausende Wohnungen in der Stadt geheizt.

„Die Leute haben Angst vor dem Winter“, sagt Holger Scharff am Telefon. Als Vorsitzender der Arbeiterwohlfahrt kennt er die Sorgen und Nöte in Ludwigshafen. Rentner, Alleinerziehende und Angestellte riefen nun regelmäßig mit Fragen zu den Gas- und Strompreisen an. „Die Unklarheit, in der die Menschen von der Politik gelassen werden, ist das Schlimmste.“ Ludwigshafen kämpft schon lange mit Problemen. Die Arbeitslosigkeit ist mit mehr als acht Prozent doppelt so hoch wie im rheinland-pfälzischen Durchschnitt. Viele Fassaden bröckeln, Armut grassiert.

Gefährdung von Zivilisten: Amnesty kritisiert ukrainische Armee | tagesschau.de


Gefährdung von ZivilistenAmnesty kritisiert ukrainische Armee

Stand: 05.08.2022 02:19 Uhr

Laut der Menschenrechtsorganisation Amnesty verschanzt sich die ukrainische Armee teilweise in Schulen und Krankenhäusern – und gefährdet so die eigene Bevölkerung. Dies sei „ein Verstoß gegen humanitäres Völkerrecht“.

https://www.tagesschau.de/ausland/europa/amnesty-ukraine-zivilisten-101.html

Der ausführliche Bericht von amnesty:

https://www.amnesty.org/en/latest/news/2022/08/ukraine-ukrainian-fighting-tactics-endanger-civilians/

n-tv NACHRICHTEN: „Bedauern die Verärgerung“: Amnesty hält an Ukraine-Bericht fest. https://www.n-tv.de/politik/Amnesty-haelt-an-Ukraine-Bericht-fest-article23511473.html

Gaspreisdeckel lehnen Scholz, Habeck und Lindner ab!


  • Frankreich, Spanien, Portugal, Belgien, Estland, Griechenland, Ungarn, Kroatien und Rumänien haben einen Preisdeckel (teilweise auch Strom) eingeführt, sogar von der EU genehmigt. Die Bundesregierung will das nicht.
  • FÜR 2023 muß eine vierköpfige Familie, nur an Mehrkosten, für Gas und Strom ,zwischen 1.500 und 2.500 Euro zusätzlich zahlen.Wer mit Strom oder Öl heizt, bleibt von der Umlage verschont. Gerecht ist anders.

⬇️. DETAILS

1.8.2022 MELDUNG Kostenexplosion: Gas+Strom / heute 19:00 Uhr – ZDF

https://www.zdf.de/nachrichten/heute-19-uhr/gaspreise-winter-belastungen-video-100.html#xtor=CS5-21

Sie haben andere Prioritäten.

64% der Deutschen gehören zur Mittelschicht. Dieser Wert ist etwa seit 2005 ziemlich gleich geblieben.

Wer ist das?

Zur Mittelschicht gehört in Deutschland, wer als Alleinstehender mindestens 1500 Euro im Monat zur Verfügung hat oder in einer Familien mit zwei Kindern mindestens 3000 Euro im Monat. Die Grenze nach oben, also zum Reichtum, verläuft bei 4000 Euro für Singles und 8000 Euro für Familien. In dieser Spanne lagen zuletzt fast zwei Drittel der Deutschen, zeigt eine Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung  OECD und der Bertelsmann-Stiftung. Ist nächstes Jahr Wohnen, Gas, Strom, Klima, Essen, Trinken, Fahren, Gesundheit, noch bezahlbar?

Sind die Grünen noch die Grünen?


Dafür steht schon ein einziger Tweet: der des altvorderen Linken Hans-Christian Ströbele:

„Grüne wollten immer „Frieden schaffen ohne Waffen“, nun „Frieden mit immer mehr schweren Waffen“. Jetzt auch statt „AKWs Nee“ – „AKWs ja bitte“ gegen die Alternative weiter mit russischem Gas? Wann kippt die nächste Säule? Bloß nicht.“ Das trifft es, und wie – mitten ins grüne Herz.

Kommentar: Längst nicht mehr nur ins grüne Herz. Grün gemeinsam in der Ampel in den Krieg geführt.

Diese Umfrage ist alles andere als schmeichelhaft für die politischen Akteure.


Der Rückhalt für die Parteien in Deutschland bröckelt. Die Mehrheit der Deutschen entziehen der Politik ihr Vertrauen in deren Energiepolitik und damit im Vorgehen des Konfliktes gegen Russland.

Erstmals seit Februar ist nicht mehr der Krieg in der Ukraine selbst das Thema, das die Bundesbürger am meisten bewegt.

Für 69 Prozent ist das inzwischen die Energieversorgung.

Und 53 Prozent der Deutschen sind der Meinung, dass die Sanktionen Deutschland selbst mehr schaden würden als Russland, hat eine Forsa-Umfrage ermittelt.

Zwei Drittel der Deutschen finden, dass die Bundesregierung zu wenig gegen die steigenden Energiepreise tue.

Auszug

Ein Dämpfer in der Sommerpause: Nach dem aktuellen Politbarometer von ZDF und Tagesspiegel sinkt die Zufriedenheit der Deutschen mit dem politischen Spitzenpersonal merklich. Oder die Unzufriedenheit wächst. Je nachdem. Das Bemerkenswerte an der Erhebung der Forschungsgruppe Wahlen ist, dass es alle trifft, quer durch die Parteien. Zwar bleibt Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) der am besten bewertete Politiker. Aber mit einer Einstufung von 1,6 (auf der Skala von minus fünf bis plus fünf) bei allen Befragten liegt er doch 0,4 Punkte schlechter als Anfang Juli. Außenministerin Annalena Baerbock verliert an Boden, Kanzler Olaf Scholz wird schlechter bewertet, wie auch sein SPD-Genosse Karl Lauterbach, der Gesundheitsminister (siehe Grafik). Finanzminister Christian Lindner ist in den Minusbereich gerutscht – sein schlechtester Wert bisher. Dort rangiert er zusammen mit den Unions-Größen Markus Söder und Friedrich Merz.

Kommentar miberl: Eine Frage, die der Ampelregierung Sorgen bereiten sollte ist: “ Verfestigt sich dieser Trend oder bleibt es bei einer Momentaufnahme?“ Sollte er sich verfestigen, steht die Regierungspolitik der Klima- und Energiewende genauso auf dem Prüfstand, wie die Sanktionen und die Unterstützung im Ukrainekrieg. Das die politischen Entscheidungen und Maßnahmen erheblichen gesellschaftlichen Sprengstoff beinhalten, ist letztlich allen bekannt. Es bleibt spannend!

Sylter Kater https://epaper.tagesspiegel.de/article/75f8aa2c5927bb36e152255f2473b15c169ed439e5732487a6191e1a48577837 Der Artikel wurde Ihnen von einem Abonnenten geschenkt und kann daher kostenfrei gelesen werden. Gesendet aus der Tagesspiegel App.

Die Energiekrise spielt Moskau in die Hände: „Putin hat Europa finanziell ausgepresst wie eine Zitrone“


Russland nimmt trotz der westlichen Wirtschaftssanktionen mehr Geld ein als vor dem Krieg.

Auf deutsch, die gesamten Sanktionen zeigen seit Jahren keine Wirkung. Wann wird die versprochene Wende eintreten in sechs Monaten, einem oder zwei Jahren, oder überhaupt nicht? Damit wird der Ruf im In- und Ausland lauter, die Sanktionen zu lockern. Die Zusicherung der Regierung, „Saktionen dürfen dem Land, das sie verhängt, nicht mehr schaden als Russland, scheint in Frage zu stehen.

Sanktionen, die ihre Wirkung verfehlen aber den Bürger schaden, sind Fehlentscheidungen die revidiert werden müssen. Natürlich kommen jetzt schon die ersten Beschwichtigungen das es Russland noch treffen werde. Irgendwann?

Die neuste Sanktion, „Importverbot gegen russisches Gold“ läuft, darf man Insidern glauben, wahrscheinlich ins Leere. In den Vormonaten wurde russisches Gold, unter anderem, schon in großen Mengen nach Dubai geliefert. Von daraus wird es weiter verkauft und kommt als Schmuckstück, überall auf der Welt, in den Handel. Natürlich auch in Deutschland.

Viele vergessen dabei, dass Regierungen von vier Milliarden Menschen, die Hälfte der Weltbevölkerung, Russland weiterhin politisch wie wirtschaftlich akzeptieren und unterstützen. Solange sich daran nichts wesentlich ändert, laufen Sanktionen, zum Leidwesen der Bürger ins Leere, die zudem nie gefragt wurden wie und wie lange, sie in den Krieg gegen Russland eintreten wollen.

Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell sieht in europäischen Hauptstädten zunehmende Zweifel an der Sanktionspolitik gegen Russland. „Einige europäische Staats- und Regierungschefs haben gesagt, die Sanktionen seien ein Fehler“, sagte der Spanier am Montag am Rande eines EU-Außenministertreffens in Brüssel. Es gebe eine große Debatte darüber, ob die Sanktionen wirksam seien und die EU mehr träfen als Russland. Borrell stellte klar, dass er die Diskussion für falsch hält und warf Kritikern der Sanktionen vor, Falschinformationen zu verbreiten. So gehen die Meinungen auseinander. Kritiker sollen also einen Maulkorb bekommen.

https://plus.tagesspiegel.de/wirtschaft/die-energiekrise-spielt-moskau-in-die-hande-putin-hat-europa-finanziell-ausgepresst-wie-eine-zitrone-539976.html

Energiewende: Deutschland laut Manager-Umfrage international abgehängt / Welt


Auszug:

Deutschland gibt bereits heute Milliarden für die Energiewende aus. In der Wirtschaft gibt es aber erhebliche Zweifel, ob das Land bei diesem Mammutprojekt den richtigen Weg verfolgt. Das belegt auch eine aktuelle Umfrage der deutschen Außenhandelskammer unter deutschen Unternehmen, die in Ländern rund um den Globus vertreten sind. Die unveröffentlichten Ergebnisse liegen WELT vor. Lesedauer 5 Minuten ⬇️

WELT. https://www.welt.de/wirtschaft/plus239961799/Energiewende-Deutschland-laut-Manager-Umfrage-international-abgehaengt.html

PS Laut einer Insa-Umfrage für die „Bild“ sind auch 40 Prozent der Grünen-Wähler dafür, dass die drei verbliebenen Atomkraftwerke Isar 2, Neckarwestheim 2 und Emsland über 2022 hinaus Strom produzieren dürfen. Zwar wird der Gasmangel vor allem im Wärmebereich zur Bedrohung, aber deshalb ist es das erklärte Ziel der Regierung, dass kaum noch Gas zur Stromproduktion verwendet werden soll.